Montag, 23. Januar 2017

23.01.17 Tag 13 von 30 ohne Weizen; Erbsensuppe

Es gibt kaum was zu sehen,

ich hatte noch eine halbe Lauchquiche von gestern über, die wir heute erschlagen haben.

Bild ist von gestern




Abends war die wunderbar sämige grüne Erbsensuppe fertig, die ist echt ein Traum. Um zu prüfen, ob die uns morgen schmecken würde, haben wir beide gleich einen Teller gegessen.

Meiner



...und seiner, mit Winzi Weenies von Wheaty.


Sehr stolz auf meine Suppe ich bin.

Ich werde wohl noch länger weizenfrei leben müssen; meine Osteopathin meinte heute, erst nach 4 - 6 Wochen hätte sich der Körper umgestellt. Und die Ersatzprodukte mit Seitan = Gluten darf ich alle nicht essen - nicht weil ich generell kein Gluten vertrage - was ich grundsätzlich tue -, sondern, weil das alles Weizenprodukte sind. Wheaty z.B. (meine Lieblingsfirma) hat es sogar schon im Namen.

Wenn einer Seitan kennt, den man käuflich erwerben kann und der nicht auf Weizen basiert, wäre ich für einen entsprechenden Hinweis dankbar. Ich kenne keinen. Selber möchte ich das nicht machen.

Bis dahin lebe ich mit Sojaprodukten und Lupine. Alberts hat da ein paar nette Sachen.

Ich hänge an meine vier Wochen noch zwei weitere dran. Schön ist anders, aber was will man machen.


Schönen Montagabend!

Sonntag, 22. Januar 2017

22.01.17 Tag 12 von 30 ohne Weizen; Lauchquiche

Bis auf eine noch ausstehende Amarenakirsche ist der Tag vollendet.

Die Kerze unter der Vogeltränke bringt was. Das Wasser war trotz - 8 Grad nicht gefroren.
Bis auf ein Rotkehlchen habe ich auf Vogelbesuch leider vergeblich gewartet. Als ich den Mann gefragt habe, wo die alle bleiben, hat er geantwortet: "Es ist Sonntag, die sind alle in der Kirche".
Ich fand, dass die Kirche lang dauerte heute. Vermutlich eine Ganztagesmesse oder sowas. Und das Rotkehlchen ist Atheist. Falls Ihr das Rothkehlchen auf dem Bild sucht - es ist nicht da. Als wir uns bewegt haben, hat es sich auch bewegt. Da kann man nichts machen.


Apropos ist; mein Essen heute. (Oh, der war schlecht.)  Der Grund, warum wir uns hier versammelt haben.

Rübenkraut und Konfitüre von meiner Freundin. Ich weiß gerade nicht, wie sie heißt. Also die Konfitüre, nicht meine Freundin. Meine Freundin heißt 'Wie isset', denn das sage ich immer, wenn sie anruft. Aber die Marmelade, keine Ahnung. Mehrfrucht? Vielfrucht? Waldfrucht?


Ich sage jetzt mal nicht, wann ich was gegessen habe. So einfach möchte ich es Euch nicht machen. Ich weiß, Ihr werdet ratlos sein. Da müsst Ihr durch.

Letzte Schüssel mit roter Gemüsesuppe von gestern:


Hildmanns Lauchquiche aus dem Buch Vegan For Fun, Seite 68. Mit einem Viertel weniger Teig; ist immer noch reichlich. Sie war höllisch scharf. Jetzt habe ich schon statt einer halben eine ganze Peperoni reingetan und die Quiche ist immer noch zu scharf.




Salat mit Frieda-Gedächtnissoße:


Das war mein Tag. Ich suche nun den Mann auf und hoffe, er erzählt mir noch was Lustiges. Der war den ganzen Tag gut drauf. Unter anderem erzählte er, dass im Archiv der FAZ hauchdünne Lügen gefunden wurden; die gerieten unbeabsichtigt in die Lügenpresse.
Über so einen Scheiß kann ich mich stundenlang totlachen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, falls er noch andere Schoten bringt.

Morgen habe ich den Zweittermin bei der Heilpraktikerin/Osteopathin, die für mein Weizenlos-Projekt verantwortlich zeichnet. Ich werde ihr meinen unverändert dicken Bauch zeigen. Wenn ich Glück habe, darf ich bald wieder Weizen essen. Obwohl ich ihn dann nur gelegentlich essen werde, unterwegs oder so. Mit dem Dinkel habe ich mich gut angefreundet.

Ich werde berichten; bleibt dran und mir gewogen. Bis morgen, schlaft gut und wer eine Heizdecke hat: jetzt anstellen, dann ist sie nachher warm, wenn Ihr schlafen geht. Es geht nichts über ein warmes Bett. Denkt an meine Worte.


Samstag, 21. Januar 2017

21.01.17 Tag 11 von 30 ohne Weizen; Poolparty für Vögel, Gemüsesuppe




video

Dank eines guten Tipps aus dem Internet habe ich nun unsere Vogeltränke mit einer Kerze in einem Blumentopf unter dem Wasserteller gepimpt und hoffe, dass das Wasser nicht mehr gefriert.

Die Vögel haben das neue Spa jedenfalls begeistert aufgenommen. Zeitweise waren über zehn Tiere gleichzeitig im Spatzenpool.

Frühstück: wieder Fake-Mett. Langsam könnte es mal zur Neige gehen.


Mittagessen: Der rote Gemüseeintopf. Winterzeit = Suppenzeit.

Für den Mann mit Winzi Weenies von Wheaty. Ich habe etwas neidisch zu ihm hingeguckt. Schade, darf ich derzeit nicht. Habe den Rest der gegarten Mais-Kichererbsennudeln da drin versenkt; da passten sie gut rein. Mich hat nichts gestört, weder Konsistenz der Nudeln noch Geschmack.




Danach Obstsalat, mit Haselnüssen und Walnüssen. Kaki, Banane, Apfel und Berberitzen. Und Vanillezucker und Agavensirup. Und Leha-Sahne. 



Heute Abend wollte ich eine Lauchquiche backen; habe aber keine Lust; ich bin müde. Es wird wohl nur auf ein Brot mit Erdnusscreme crunchy hinauslaufen, die Lauchquiche (nach Hildmann) kommt dann morgen.



Schönes Wochenende!


Freitag, 20. Januar 2017

20.01.17 Tag 10 von 30 ohne Weizen: Muffins und Resteessen

Zum Frühstück hatte ich nur zwei Scheiben Brot mit Valsoja, der palmölfreien Schokocreme.

Mittagessen ist ausgefallen, erstens war ich alleine und habe herumgetrödelt. Damit hatte ich schon am Vortag begonnen, wurde aber nicht fertig.
Zweitens habe ich Muffins zum Mitnehmen für den Nachmittag gebacken. Wir haben meine Tante besucht. Sie ist über 80 und blind, ihr kann und möchte ich definitiv nicht zumuten, mir etwas Veganes, noch dazu Weizenfreies, anzubieten.
So sind wir mit meinen Schätzen wie einst Rotkäppchen zu ihr gefahren. Nur ohne Korb. Und ohne Wolf.

Das sind die Apfel-Zimt-Muffins aus dem Buch 'Vegan lecker lecker'. Anders als im Buch angegeben habe ich weniger Äpfel genommen und mit Dinkel gearbeitet, nicht mit Weizenmehl.  Ging genauso gut; mir ist nichts aufgefallen. Meine Tante hatte zwar eigenen Kuchen, probierte aber auch diese Muffins und fand sie lecker. Sie sind sehr saftig; deswegen gehören sie zu meinem Standardrepertoire.


Abends war nicht mehr viel Zeit. So habe ich meine Reste im Kühlschrank beguckt und beschlossen, Pellkartoffeln zu kochen und meine drei Restesoßen zu verbrauchen. Hummus, Zucchinisoße und Senfsoße.
Dazu habe ich uns dann noch einen Eisbergsalat zubereitet.
Ein ganz einfaches Resteessen nur, aber supergut. Wer hätte gedacht, dass Pellkartoffeln Hummus lieben! Und wie. Gut zu wissen!




Sonst gibt es nichts Interessantes zu erzählen. Der Nachbarskater tobt wie bekloppt hier herum und versucht, seinen Schwanz zu packen. Wenn sich dessen Spitze bewegt, dann springt der Kater plötzlich einen halben Meter hoch und saust mit einem Affenzahn ins andere Zimmer. Als wäre es eine grüne Kampfgurke. Hier ist was los. Alle bekloppt geworden.
Holt mich bloß hier raus.

Guten Abend, gute Nacht; schönes Wochenende. Und überhaupt! Schlaft gut.
Bis morgen.

Donnerstag, 19. Januar 2017

19.01.17 Tag 9 von 30 ohne Weizen; Glutenfreie Nudeln mit Zucchinisoße

Aufgrund eines Migräneanfalls halte ich mich heute ganz kurz und texte Euch mal nicht zu.

Zum Frühstück aß ich Brot mit Fakemett, nach dem Rezept von Jérôme Eckmeier. Das aßen wir auch zum Abendessen. Wir haben noch mehr davon, morgen müssen wir den Rest schaffen.




Mittags habe ich erstmals die glutenfreie Nudeln vom Aldi probiert. Und zwar Penne. Sie bestehen aus Mais- und Kichererbsenmehl.


Penne mit Zucchinisoße, im Bianco Puro gemixt.




 Die Nudeln sind nicht so gut bei uns beiden angekommen; ich fand sie trocken und mehlig, ganz ähnlich, wie mir Vollkornnudeln schmecken. Bei dem Mann war es eher eine Sache des Geschmacks als der Konsistenz. Er fand, dass die Nudeln nicht so gut schmecken und auch vom Geschmack der recht leichten Soße nicht überlagert werden.


Wir wollen noch mal einen weiteren Versuch wagen mit einer kräftigeren Soße wie z.B. einer veganen Bolognese.

Von den Penne haben wir noch welche über, ich hoffe, sie lassen sich braten. 

Die Linsennudeln hatte Aldi leider nicht, wohl ausverkauft. Die können wir auch noch probieren.

Das ist ein kleines Abenddessert; Kaki mit Sojajoghurt, Sojacuisine, Blütenzucker, veganer Ringelblumenhonig, Vanillezucker.


 Gute Nacht, bis morgen liebe Sternengucker.

Mittwoch, 18. Januar 2017

18.01.17 Tag 8 von 30 ohne Weizen. Tomatensuppe aus dem Mixer

Da unser Abendessen steht (bzw. im Topf ruht), kann ich jetzt schon darüber bloggen, was es heute zum Essen gibt/gab.

Ihr seht mein nicht richtig aufgegangenes Dinkelbrot, hier mit veganem Honig, Ringelblume, von Vegiblum. Sehr lecker! Also sowohl der 'Vonig' als auch mein Brot; obwohl dieses sehr gedrungen daher kommt. Notgedrungen. Tja, kleines Hefeproblem. Mit richtigem Hefeklötzchen wäre das nicht passiert. Ich habe dieses Brot schon öfters gemacht, es ist gelingsicher. Eigentlich. Mit Hefeklötzchen.




Unser Mittagessen kam heute aus dem Mixer. Mein Bianco Puro , ein Hochleistungsmixer, eine Sexbombe noch dazu, kann wunderbare Suppen zaubern, in lockeren 8 Minuten.
Hier sind Tomaten, Orangen, Paprika, Cashewnüsse, Salz, Pfeffer und Basilikum drin. Kein Wasser, keine Brühe, keine Sojacuisine, nix an zusätzlicher Flüssigkeit.


Nach dem Mixen:


Acht Minuten später, zack, Suppe, superlecker! Heraus kommt eine extrem seidige, cremige Suppe die Millionen Geschmacksnerven liebevoll kitzelt.

In der KochMixzeit musste ich mich beeilen um noch etwas Geschirr abzuspülen. Und um Jeanny von Falco zu hören. So viel Zeit muss sein. Da muss die Suppe auch schon mal eine Minute im Mixer warten. Macht aber nichts, die ist kochendheiß. Auch noch nach einer Minute.





Das ist die beste, die absolut allerbeste Tomatensuppe unseres Lebens. Nicht zu toppen. Es sei denn, im Sommer, wenn die heimischen Biotomaten aus dem Freiland reif sind. Das toppt es natürlich noch um ein paar Millimeter - mein Sohn würde sagen: Mµ -, aber kein anderes Rezept.
Auf Seite 24 von der Anleitung vom Bianco Puro Originale findet Ihr das Rezept. Es ist natürlich auf diesen Mixer ausgerichtet. Mit anderen Hochleistungsmixern wie Vitamix, Omniblend und Co. sollte es aber genauso funktionieren. 

Heute Abend wird es den zweiten Teil des gestrigen Kokos-Curry-Eintopfs geben, hatte ich Euch gestern gezeigt.



Vorhin wollte ich Wäsche aufhängen und bemerkte plötzlich einen schwarzen Kopf mit spitzen Ohren hinter der Leine. Da hockt doch der Nachbarskater auf unserer Fensterbank. Und kontrolliert mich. Ich höre ihn anklagend denken: "Ist der Pulli überhaupt vegan? Und das Waschmittel? Haben Kinder in Asien deinen Wäscheständer zusammengebaut?" und "Du weißt schon, dass Katzen viel Nahrung brauchen? Wo ist die Dose?!"
Kein Wunder, dass der aus dem Untergrund kommt, der heißt Che Guevara. Und wir lieben ihn trotzdem heiß und innig; auch wenn er uns ständig beaufsichtigt und herumscheucht (rein, raus, rein raus, rein..., Ihr kennt das.).


Wir lesen uns morgen wieder, wenn Ihr mögt! Macht es Euch fein! Und zieht eine Mütze an. (Da spricht die Mutter aus mir. Ich kann nicht anders. Seht es mir nach. Einmal Mutter, immer Mutter.)





Dienstag, 17. Januar 2017

17.01.17 Tag 7 von 30 ohne Weizen; Kokos-Curry-Eintopf

.... und Antipasti.
Oh Freunde der Nacht, heute war es wieder sehr lecker. Vegan, weizenfrei, lecker.

Das Brot von gestern Abend ist leider nicht richtig aufgegangen; es schmeckt super aber es ist leider nicht so fluffig wie die früheren Versionen, die ich seinerzeit buk. Ich weiß auch warum, a) habe ich Trockenhefe statt einem echten Hefeklötzchen benutzt und b) war die Trockenhefe deutlich abgelaufen. Dann ist das Brot beleidigt. Verstehe ich. Ich bedauere diesen Vorfall außerordentlich. Natürlich habe ich mich bei Bernd dem Brot sofort und vollumfänglich entschuldigt.

Wie gesagt, geschmeckt hat es gut. Ich aß es heute morgen mit meiner Veggie-Leberwurst. Morgen Früh habe ich Manns Smartphone, dann mache ich ein Bild.

Mittags kochte ich einen indischen Kokos-Curry-Eintopf; über den bin ich gestern zufällig in meinem Blog gestolpert, da war er nicht mit meiner Rezeptseite verknüpft. Deswegen habe ich den ganz aus den Augen verloren. Wie schade!  Aber jetzt. Nachmachen bitte, lohnt sich:



Der sättigt gut und wärmt von innen, wenn die Frostblumen an der Scheibe kleben. Und die Küche duftet.

Und das hier ist unser Abendessen. Gleich mal ein paar Bilder zeigen; ich bin selbst ganz verliebt in Antipasti. Aubergine, Zucchini, Champignons, viel Knoblauch. Salz, Pfeffer und Creme de Balsamico. Alles gekrönt von Hummus.

Lasset die Bilder sprechen. 















Heute Vormittag habe ich übrigens wieder einen Matcha-Bananen-Shake gemacht. Dieses Mal mit deutlich mehr Matcha. Es schmeckte immer noch gut. Ich bin mir nun ziemlich sicher, dass das in dem Glas nicht Chlorella sein kann. Denn Chlorella = bäh. 

Ich mache mal die Klappe wieder zu. bzw. auf, aber nur für's Essen! Hier steht nämlich obiger Teller hinter meinem Laptop und ruft mich. Ich liebe das, wenn Essen ruft! Dann kann ich mich äußerst schnell bewegen, man glaubt es nicht.

Gute Nacht liebe Frierende! Freunde veganer, weizenloser Kost. Schlaft schön!