Donnerstag, 28. Februar 2013

28.02.13 Monatsabschluss, Bilanz

Der zweite vegane Monat in meinem Leben läuft in wenigen Stunden ab.

Das war der erste Monat nach der Challenge von Attila Hildmann. Ich gehe immer mehr eigene Wege und schaue mich um, was es so an Veganem in der Welt gibt.
Ich sehe, dass es eine große Vegan-Community gibt, unzählige schöne Blogs, Gruppen, nette User. Viele coole und nette Veganköche.

Bilanz
Ich führe seit Jahren Haushaltsbuch, so kann ich auf den Cent genau sagen, was ich im Monat für Lebensmittel (vegan + zu 95 % Bio) ausgegeben habe.
In diesem Monat waren es 183,90 Euro. Das ist nur mein Anteil.

Zum Vergleich: im Durchschnitt habe ich letztes Jahr 147 Euro pro Monat ausgegeben, Ernährung Allesesser (wenig Fleisch), nur teilweise Bio. Zudem habe ich bei weitem nicht so gut gegessen und so unheimlich viel gekocht, gebacken, gebraten, schokoliert. Dann habe ich sehr viele Produkte gekauft um sie überhaupt mal kennenzulernen. Man kann es eigentlich nicht vergleichen.

Nie hätte ich vermutet, dass eine vegane Ernährung mit hauptsächlich Bioprodukten so günstig ist. Nicht bei dem, was ich alles zubereitet habe. Es ist der Wahnsinn. Gut, dass ich das mal dokumentiere, ich hätte es sonst selbst nicht geglaubt. 

Ich bin so froh, dass ich mich dafür entschieden habe, vegan zu leben. Auch wenn ich das eine oder andere Fleischgerichte manchmal vermisse, zurück möchte ich nicht mehr.
Von dem Schutz der Tiere mal ganz abgesehen: meine Gesundheit ist viel besser. Kaum noch Migräne. Was habe ich nicht alles probiert in meinem Leben. Vegan war die Lösung. Das macht mich glücklich.
Dann in dieser hohen Qualität essen: schwer vorzustellen, dass Veganer manchen (Unwissenden) leid tun.

Hier die Liste, was ich im Monat Februar alles gegessen habe. Resteessen und Wiederholungen (z.B. Unmengen Vollkornbrot mit verschiedenen Aufstrichen morgens oder abends) habe ich rausgelöscht.

 Hier meine Februar-Gerichte in einer Diashow bei Youtube: 




Die vom Januar kann man hier sehen: Januar Gerichte (Challenge)
 

Amaranth-Joghurt-Pop mit Banane/Kiwi
Apfel-Möhren-Kokossalat
Auberginenschiffchen Mexican
Backofengemüse mit Tofu-Cubes
Backofenrosenkohl m. Champignon-Cashewrahm im Amaranthbett
Bohnensuppe
Bratkartoffeln, Avocadocreme, Tomatensalat
Breakfast-Crunch mit Mandelmilch
Broccoholic
Brot, Rest Mett und grüner Salat
Brotaufstrich Rote Beete von MrAtarac
Burger selbstgemacht
Challenger Frühstück m. Bratkartoffeln, Cashewm.
Chokoflakes handmade by mum
Cranberry-Kokos-Ananas-Müsli
Crumble in the Jungle
Dänischer Bohnensalat mit "Heringen" 
Dicke Bohnen mit Räuchertofu
Dinkelwaffeln mit Puderzucker
Erdnuss-Schoko-Müsli
Erdnusstaler
Ernuss-Schoko-Crunch
Feldsalat-Smoothie
Fingergemüse mit Dip
Früchtebrot 
gebratene Spaghetti mit Räuchertofu u. Champignons
Gefüllte Paprika m. Sojageschnetz
Gemüse mediterran mit Basmatireis
Gemüsepaella mit Tomatenragout
Heidelbeermuffins
Hirsebrei mit Obst
Hirsekekse von MrAtarac
jede Menge Obst
Kartoffelcremesuppe m. Möhren/Zucchini + Topping
Kartoffeln mit Gemüse Mediterran
Kartoffelsalat
Kürbiscremesüppchen
Kürbispommes mit Avocadocreme
Lauchpilzröllchen
Lauchquiche
Low Carb Pizza mit Spinat
Marmorierte Heidesandplätzchen
Mehrkornbrötchen, Tomatenaufstrich + Rübenkraut
Mett mit Vollkornbrötchen
Mixed Forces Plate m. Hummus
Nudelalarm
Orangengelee an Cashewsahne
Orangen-Kokos-Smoothie
Pancakes mit Bananen und Mousse au Chocolat
Panna Cotta mit Karamellsoße
Pellkartoffeln mit Tzatziki
Porridge mit Obst
Postelein Salat mit Soße
Quinoa mit Sellerieschnitzel an Kapernsoße
Radiesblättersüppchen
Ravioli mit Lauchpilzfüllung an Petersilienpesto
Reispfanne mit Steinpilzen u. Pfifferlingen
Röggelchen m. Rübenkraut u.Tomatenaufstrich, Mandarinen
Röggelchen m. Tofuei + Rübenkraut
Rosa Tropischer Fruchtsmoothie
Rote Linsensuppe
Salat mit Frieda-Gedächtnis-Soße
Schnittchen m. Fingerfood + Hummus
Schnittchen m. Meerrettichaufstr. + Schnittlauch
Schokolade mit Cashewnüssen 
Schokomuffins
Scones mit Sojatoo-Schlagzeug und Aufstrich
Sellerie im Nusskrüstchen mit Bouillonkartoffeln an Meerrettichsoße
Spaghetti mit Alnatura veg. Bolognese Klassik + Walnuss-Varmesan
Spinat, Kartoffeln, Möhren, Rührei m. Seident.
Tofugulasch mit Rotkohl und Salzkartoffeln
Tomaten mit Tofuzarella
veganes Mett mit Weltmeisterbrötchen
Vollkornbrot mit Aufstrichen
Vollkornbrot mit Karamell und Leberwurst vegantastic
Vollkornbrot mit Meerrettichaufstrich, Tomaten + Krese
Vollkornbrot mit Tofurührei
Weiße Bohnensuppe
Weiße Schokolade
Zimtpfannküchlein
Zucchini mit Amaranthfüllung

Kommentare:

  1. Hallo, Snow,

    ich bin sooo froh, Deinen Blog gefunden zu haben! Abgesehen vom Lesespaß (ich lese immer wieder kleine Passagen meinem Partner vor, weil ich sie so witzig finde... ;) ), habe ich nun tatsächlich angefangen, vegan zu kochen. Beste Entdeckung ist im Moment der Kanal von "Koch´s vegan", ich könnte ewig in den Videos rumschauen....
    Liebe Grüße
    Ursula (uhuohnehu)

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    1. danke schön Ursula!
      Der MrAtarac von Koch's vegan ist echt der Knaller. Das gelingt alles, es ist eine wahre Freude seine Sachen nachzukochen. Ich finde, man merkt, dass er das Kochhandwerk gelernt hat.
      Liebe Grüße!

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  2. Vielen Dank für die tolle Aufstellung und für die Idee, ich werde auch mal aufschreiben was ich so ausgebe.

    Ein schönes WE und viele Grüße
    Bettina

    PS. Das vegane Donnerstag-Treffen ist toll, sehr aufschlussreich und sehr nette Frauen :-)

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    1. Hallo Bettina,

      das stimmt, es ist äußerst aufschlussreich, was das Ganze kostet. Ohne genaues Aufschreiben hätte ich vermutet, dass ich locker 300 Euro oder noch mehr Euro ausgegeben hätte.
      Es liegt wohl daran, dass ich wenige Fertigprodukte (wie Seitan etc.) verwende sondern sehr viel selbst mache. Schokolade, Gebäck, Desserts.
      Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse sind so teuer nicht. Zudem kommt: früher habe ich in Supermärkten trotz Zettel munter von rechts und links gekauft, alles, was einen so anspringt. Das tue ich in der Form nicht mehr. Es sei denn, an der Obst- und Gemüsetheke. Da könnte ich mich dumm und dusselig kaufen.

      Das Einkaufsverhalten ist ganz anders, die Produkte sind anders. Wenn ich es auf Sparsamkeit anlegen müsste/wollte, dann läge ich mit Sicherheit unter meinem früheren Schnitt für Lebensmittelausgaben und Getränke. Da bin ich mir sowas von sicher.

      Momentan lege ich absichtlich keinen gesteigerten Wert auf's Sparen: ich möchte losgelöst von den Kosten experimentieren und möglichst viel kennenlernen, da gucke ich nicht auf das Geld. Vor diesem Hintergrund ist es noch unglaublicher, dass ich nur 183 Euro + paar Zerquetschte ausgegeben habe.
      Mal sehen, was die anderen Monate so sagen.
      Mein Essen soll wertvoll sein, das darf man dann auch am Preis sehen. Mist mag ich nicht mehr essen, einfach nur satt sein reicht mir nicht mehr aus. Die Nahrung ist in mir drin, das macht doch was mit mir! Die soll gut sein.

      Das klingt gut mit den Treffen, vielleicht traue ich mich irgendwann auch mal, zu solchen Treffen zu gehen.
      Liebe Grüße!

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    2. Aufschlussreicher Blogpost, muss ich sagen! Ich bin selbst keine Veganerin, aber kaufe alle meine Lebensmittel aus biologischem Anbau (ja, auch die Gewürze) und bin es so leid immer und überall zu lesen, dass Bio und generell gesund essen so teuer sei, dass sich das nur die Reichen leisten können. Die Armen müssten stattdessen die ungesunden Fertigprodukte im Supermarkt kaufen. *augenroll* Mir ist völlig klar, dass eine Ernährung mit Fertigpizza, Mikrowellen-Lasagne, Tiefkühltorten und viel Fleisch in Bioqualität extrem viel Geld kostet, weil diese Produkte in Bio sehr teuer sind. Aber wer seine Ernährung generell gesünder gestaltet, "echte" Produkte kauft und Fleisch zu etwas besonderem macht, das es nur selten gibt (oder gleich ganz weglässt), der wird schnell sehen, dass man auch mit Bio-Essen und wenig Geld gut über die Runden kommt. Und wenn man weiterhin konventionelle Produkte kauft, dann ist gesund essen sogar billiger als ungesund essen, davon bin ich überzeugt. Gerade so vegane "Grundnahrungsmittel" wie Linsen, Bohnen, Vollreis oder Kartoffeln kosten extrem wenig (sind ja auch Grundnahrungsmittel in Teilen der Welt, die nicht der ersten Welt angehören) und lassen sich vielfältig mit frischem Gemüse der Saison kombinieren, das auch relativ günstig zu haben ist. Abgesehen davon wird man von sowas auch satter und zufriedener als von einer Tüte Chips und einer Tafel Schokolade.

      Es freut mich jedenfalls, dass du der lebende Beweis bist, dass man auch gut und günstig mit einer veganen Ernährung leben kann, die - in deinem Fall - auch noch Spielraum für Experimente und kulinarische Hochgenüsse bietet!

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    3. Du sprichst mir aus der Seele, da bin ich ganz bei Dir.
      Zu der gleichen Einschätzung kommt auch Rosa Wolff, die die Bücher
      "Arm aber Bio! Mit wenig Geld gesund, ökologisch und genussvoll speisen. Ein Selbstversuch" und
      "Arm aber Bio! Das Kochbuch. Feine Ökoküche für wenig Geld" geschrieben hat.
      Immer vorausgesetzt, man macht sich die Mühe und bereitet/ so viel wie möglich selbst zu. Fertigpizza is(s)t nicht.
      Das ist auch gut so. Wer will diese ganzen vielen 'Zutaten' essen die man kaum aussprechen kann? Konservierungsmittel, Farbstoffe, künstliche Aromen, Stabilisatoren und und und. Nein, ich sage, das geht besser!

      Liebe Grüße!

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