Dienstag, 30. Juli 2013

30.07.13 Falscher Heringssalat und Eiersalat

Gestern hatten wir Hirsesalat, nach dem Rezept von A. Hildmann, Quinoa to go, allerdings mit Hirse statt Quinoa und ohne Broccoli.

Die kleinen Peperoni sind mild, die habe ich auf der Terrasse im Topf.

Heute habe ich den Falschen Heringssalat gemacht, und den Eiersalat. Beides gibt es öfters bei uns.

Die essbaren Blüten sind Malve (rosa) und Ringelblume.

Von dem Salat ist noch jede Menge da, genug für morgen.

Sonntag, 28. Juli 2013

28.07.13

Viel habe ich die Tage nicht gegessen, es ist viel zu warm für heißes Essen, der Appetit lässt auch zu wünschen übrig. Und die Lust vor dem heißen Laptop zu sitzen auch. Der produziert viel Wärme. Will man nicht.

Von vorgestern (glaube ich) ist das, restliche gebratene Nudeln mit Paprika und Tofu:


und vorhin gab es die Spartanerhirse von A. Hildmann (Vegan For Fit) mit leichten Abwandlungen weil ich weder Sprossen noch eine Aubergine hatte.
Ferner habe ich dazu einen Joghurtdipp gemacht, der Mann in den verrutschten Höschen sieht das nicht vor für dieses Gericht. Mir wäre es ohne zu trocken. Aber da fragen wir keinen, nicht wahr! Wir machen alles so, wie wir es mögen.


Das war heiß, scharf und lecker lecker lecker und schon läuft wieder die Suppe. Dabei ist es heute etwas kühler, durch leichten Regen tagsüber hat es sich abgekühlt.
Trotzdem, in den Räumen ist es immer noch heiß.
Ich melde mich zurück wenn ich runtergekühlt bin.


Donnerstag, 25. Juli 2013

23. - 25.07.13 Blaubehimmelt im Norden

Bin von einer kurzen Stippvisite zurück, ich war im Norden. In Delmenhorst, Oldenburg, Dangast und heute in Hagen. Auf Tournee sozusagen. Besuchtournee.

Esstechnisch war es etwas schwierig, ich habe von Zuhause Brot mitgenommen, Margarine, Wurst und Sojacuisine. Und auch Hartweizennudeln und Tomatensoße von Alnatura.

Gottseidank gibt es in Oldenburg in der Gartenstraße 15 (neu: Damm 32/34) einen veganen kleinen feinen Shop, Veggiemaid! Dieses Geschäft hat mich gerettet, dort kaufte ich Kirschkäsekuchen, Muffins und einen Pizzamuffin. Bei Facebook kann man die Muffins bewundern, von dem allerletzten Pizzamuffin, den ich ergattern konnte, haben wir auch ein eigenes Foto:

 Bei Veggiemaid habe ich auch noch eine vegane Wurst von Hobelz gefunden und ausprobiert, nicht übel. Sieht ein bisschen aus wie Salami und riecht auch so, schmeckt auch ein bisschen danach. 1,49 Euro. Kann man nicht meckern!
Und einen Frischkäse habe ich dort gekauft. Von Heirler. Auch sehr gut, nicht zu teuer (2,09 Euro) Wie spricht man den Namen eigentlich aus. Keine Ahnung. Schwierig. Ach menno, ich wünschte, in Bonn gäbe es ein veganes Geschäft. Normalerweise ist mir sowas wie Neid fremd, aber die Oldenburger beneide ich um Veggiemaid.

Zudem habe ich noch Kaffeeweißer gekauft, Whity, von Vantastic foods. In kleinen Tütchen zum Mitnehmen. Lange wollte ich die schon kaufen, hätte ich es bloß gelassen. Sauteuer, "weißen" den Kaffee nur minimalst - fast gar nicht -  sondern machen, dass der Kaffee süßlich schmeckt. Süßlich! Igitt! Ich ärgere mich fleckig, dass ich die gekauft habe. 50 Beutelchen a' 3 g haben 6,29 Euro gekostet. Der Kaffeeweißer in einer großen Packung - also nicht portioniert - ist deutlich billiger. Aber darum ging es mir ja nicht. Ich dachte, das wäre prima: immer ein paar kleine Tütchen in der Handtasche, kann ich schön überall in Cafes Kaffee bestellen. Nix. Ich muss weitersuchen und darauf hoffen, dass irgendeiner mal pflanzlichen Kaffeeweißer erfindet der was taugt. Der weiß färbt  - wie Milch - , die Säure des Kaffees angenehm mildert ohne zu süßen. Wer das erfindet kann reich werden. Glaube ich. Meinen Segen hätte er. Und ich hätte einen anständigen Milchersatz für Kaffee.

In Dangast war ich nicht nur in der Nordsee schwimmen, ich habe auch dort im Restaurant Störtebeker ein veganes Gericht bekommen: Zucchini-Curry mit Knoblauchkartoffeln. Scharf aber lecker. Dazu Bionade, perfekt.



Ansonsten habe ich heute noch einen veganen gemischten Salat bekommen und heute Abend, daheim, habe ich Tomatenschnitten gegessen.

Montag, 22. Juli 2013

22.07.13 Grillreste am Tag danach und Bäääääm: der Obstteller

Ist das nicht genial (und bequem), wenn man am Tag nach dem Grillen noch Reste übrig hat die man einfach nur braten muss? Kommt mir fauler Mensch sehr entgegen.

Ich habe nur noch unter Zuhilfenahme eines Spirellis ein Karottennest hinzugefügt:

Die Möhren kommen in die Pfanne, den Möhrenpimmel bekommt der Hund.




Abends brauchten wir deswegen nur etwas Kleines, Kühles, Vitaminreiches. Ich taufe dieses Dessert  auf den Namen 'Bäääääm, der Obstteller'. Mit fünf ä weil er so hübsch bunt ist.


das Segel vom Melonenschiffchen ist ein Kapuzinerkresseblatt


Melone, Wildnektarine, pink Grapefruit, Datteln, Gojibeeren, Zitrone, Limette, essbare Blumen, eine halbe Walnuss und zwei Kugeln von dem Heidelbeer-Erdbeereis.

Sonntag, 21. Juli 2013

21.07.13 Grillen

Aussicht aufs große Ganze
Heute habe ich ein paar Rezepte aus dem Buch Vegan grillen von Heike Kügler-Anger getestet:

Frühlingszwiebeln in Zitronen-Salbei-Marinade
Maiskolben in Kräutercreme
Zucchini-Apfel-Spieße
Kohlrabis vom Rost

Alles war lecker! Alle vier Gerichte hatten ihre eigene Marinade, schmeckte sehr köstlich.
Doch, das Buch ist gut, gefällt mir. Noch besser wäre es, wenn schön bunte Fotos drin wären. Die fehlen mir, ich bin ein Augenmensch.

Dazu habe ich Sparerribs gemacht. Aufkochen, vier Mal auswaschen und ausdrücken, dann ein paar Stunden marinieren mit einer Mischung aus 1 TL Senf, etwas Sojasoße, 1/4 TL Hefeextrakt, Salz, Pfeffer, 1 kl. Zwiebel gewürfelt, 10 Tropfen Raucharoma, 1 TL Tomatenmark.
Danach einschneiden und von beiden Seiten fünf Minuten in Pfanne vorbraten, auf den Grill legen und den Spareribs den Rest geben.

Knoblauch/Salbeibutter (Alsan)
Etwas Alsan mit Knoblauch und kleingeschnittenem Salbei und etwas Salz verrühren, in Frischhaltefolie legen und rollen, bis zum Einsatz in Kühlschrank packen.

Pellkartoffeln
Vorkochen. Dann halbieren, Schnittfläche einölen und auf den Grill legen.



Tzatziki
400 g Sojade Joghurt
1-2 bis 1/3 Salatgurke
etwas Sojacuisine
1 dicke Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
Salz
Dill
Den Joghurt in ein sauberes Geschirrtuch geben und etwa eine Stunde hängend abtropfen lassen.
Die Salatgurke schälen, mit einem Teelöffel entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. Die Gurke salzen und etwas wässern lassen, anschließend die Gurkenwürfel ausdrücken .
Nun alle Zutaten zusammenführen, die Knoblauchzehe hineinquetschen, abschmecken. Kühl servieren.

Tomaten

Himbeeren und
Melone (haben wir nicht mehr geschafft, es ist überhaupt noch ganz viel da)

Frühlingszwiebeln, Kartoffeln, Mais, Kohlrabi, Spießchen
Tzatziki, Kohlrabi, Mais, Spießchen, Spareribs mit Knoblauch-Salbei-Butter (Alsan)
da isse, mit ihrer Fassbrause von Gaffels. Susi als Mensch verkleidet wie der Mann sagen würde

wir haben so lange gegessen bis der Mann den Mond fotografieren konnte
Satt rund und zufrieden verabschiede ich mich in die Nacht. Gute Nacht liebe Läuse! :-)

Samstag, 20. Juli 2013

20.07.13 Vier Gänge by Blaubehimmelt

Vier Gänge, für Zwei

Mir war heute danach, ich habe alles gegeben. Ich finde, ich habe den goldenen Kochlöffel am schwarzrotgoldenen Band verdient. Mindestens. Hoffentlich klingelt bald einer und überreicht mir das Teil, solange meine Haare noch gut liegen. Bei der Hitze fällt alles in sich zusammen. Aber ich schweife ab. Es geht hier um unser heutiges Essen:

Salatteller

Eisbergsalat, Tomate, Champignons, Gurke, Blüten, Balsamico/Öldressing und Kräuter und so



Tomatensuppe mit Reiseinlage

1/2 Tasse Reis + 1 Tasse Wasser, etwas Salz

500 g reife Tomaten
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
300 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Sojacuisine
Basilikumblätter
Schnittlauch

1/2 Tasse Reis (hier Basmati) mit 1 Tasse Wasser und etwas Salz aufkochen, auf allerkleinster Stufe 14 Min quellen lassen.
Tomaten kreuzweise an Blütenansatz einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen, 60 Sekunden einwirken lassen. Kalt abschrecken und Tomaten häuten.
Tomaten halbieren, vierteln, Blütenansatz wegschneiden, Kerne mit Teelöffel rausnehmen, anderweitig verwenden. Tomaten grob würfeln.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl anbraten. Dann Tomatenmark hinzugeben und mitanbraten lassen, bis er sich etwas am Boden festsetzt, das gibt ein schönes kräftiges Aroma. Die Tomatenstücke hinzugeben und mit Gemüsebrühe auffüllen. 15 Minuten köcheln lassen. Dann pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Servieren mit Sojacuisine und kleingeschnittenen Basilikumblättern und Schnittlauch. In die Suppentasse Reis geben und mit Tomatensuppe auffüllen.

Champignonrisotto


250 g braune Champignons
1,5 Tassen Reis (hier Basmati mangels Risottoreis)
3 Tassen Wasser
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl

Gemüsebrühepulver
Salz
Pfeffer
Sojasoße
Blütenmischung (hier Sonnentor, Flowerpower)
1 Peperoni
Schnittlauch
zwei Salbeiblätter
Frühlingszwiebeln
ggf. essbare Blüten für Deko
bis zu einem halben Päckchen Sojacuisine (o. Ä.)

Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln, in Olivenöl anbraten.
Champignons bürsten und  in nicht zu kleine Stücke schneiden, zusammen mit den Zwiebeln/Knoblauch ein paar Minuten anbraten lassen, Champignons dabei salzen damit sie etwas Flüssigkeit ziehen. Dann den Reis hinzugeben, gut umrühren. Mit 3 Tassen Wasser auffüllen, Gemüsebrühepulver hinzugeben. Wenn es köchelt Deckel auf die Pfanne legen und ca. 20 Minuten auf kleiner Stufe dünsten.

Wenn die Zeit um ist mit den Gewürzen und etwas Sojasoße abschmecken. So viel Sojacuisine hinzugeben bis die gewünschte rahmige Konsistenz erreicht ist.
Einen Kaffeebecher mit konischer Form - lässt sich gut stürzen - innen mit Olivenöl eingerieben. Da hinein das Risotto geben, etwas andrücken und dann auf einen Teller stürzen.  Mit den kleingeschnittenen Kräutern, zwei Salbeiblättern, der Peperoni und essbaren Blüten dekorieren (hier: Ringelblume). Nach Belieben neben dem Risotto noch etwas Sojacuisine ablegen. Mit Blütenmischung/-salz bestreuen.  

Erdbeer-Heidelbeereis (mit Fruchtzauber von Pfeifer & Langen)

250 g Heidelbeeren, 150 g Erdbeeren, 100 g Sojajoghurt, 2 TL meiner sauren Konfitüre... Und eine Packung Fruchtzauber. Alles in den Mixer, drei Minuten schlagen, mindestens 6 Stunden in die Gefriere, Deko dazu, fertig. Idee hatte ich von Koch's vegan. Mann und ich sind fasziniert. Schmeckt toll. Überhaupt nicht zu süß oder künstlich wie man häufig im Internet lesen kann. Einfach nur Hammer.


Alles ist selbst gemacht, mit frischen gesunden Bio-Zutaten und alles inklusive Deko ist natürlich essbar.



Mann und ich sind nun kugelrund aber höchst zufrieden. (Obwohl, Vegan essen ist natürlich immer eine Mangelernährung, nicht wahr. Total extrem, karg, unlecker, besteht aus Gras und aus Steinen. Sieht man ja. Wir bringen große Opfer. Ich muss mich jetzt ein wenig selbst beweinen. Ich tue mir selber ganz arg leid.)

Freitag, 19. Juli 2013

19.07.13 Hugo

Veganer Hugo! Nur weil ich vegan lebe, möchte ich auf süffige Trendgetränke natürlich nicht verzichten.
Das Original sieht Prosecco vor. Ich habe bislang noch keinen veganen Prosecco entdecken können. Weißwein mit Mineralwasser geht auch. Das sehe ich entspannt.

Hugo



Pro Glas:
ein paar Blättchen Minze und Zitronenmelisse
1/2 Limette
20 ml Holundersirup (oder Zitronenmelissensirup), hier aus eigener Herstellung. *stolzguck*
125 ml Prosecco/Sekt oder wie hier Weißwein (Camino Blanco, Vino Airén 2012, gekauft in Basic, vegan natürlich)
100 ml Mineralwasser
Eiswürfel
Strohhalm

Minze und Zitronenmelisseblättchen leicht mit Mörser mörsern damit sich der herrliche Duft entfalten kann. Zerstoßene Blättchen ins Weinglas legen.  
Die Limette teilen, einen Teil auspressen, Saft auf zwei Gläser verteilen und aus der anderen Hälfte Scheiben für die Deko schneiden.
Weißwein und Mineralwasser hinzugeben und die Eiswürfel. Glas mit Limettenscheibe dekorieren, Strohhalme ins Glas stellen.

Ich hatte heute leider keine Eiswürfel. Macht aber nichts, war auch so kühl genug.


19.07.13 Griechischer Bauernsalat

Griechischer Bauernsalat

Für 2 - 3 Personen mit Brot als Hauptgericht oder für mehrere als Beilage. 
 
  
1 dicke Zwiebel (keine Gemüsezwiebel)
3 Tomaten
½ Salatgurke
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika 
1/2 Eisbergsalat
grüne o. schwarze Oliven
ein Stück Tofu, vorher würfeln und marinieren mit 1 TL Essig, 1 TL Öl, etwas Agavensirup, Salz und Pfeffer oder hier: Rezept eingelegter Tofu

Dressing
1 TL Salz
3 EL Essig
6 EL Olivenöl
Pfeffer
Petersilie
½ TL Oregano (besser noch frisch wenn vorhanden)
etwas frischer Rosmarin
etwas frischer Thymian
ggf. weitere frische Kräuter so vorhanden

Zwiebel halbieren, vierteln und in Streifen schneiden (nicht würfeln), in eine große Schüssel legen. Tomate würfeln, Ansatz vom Stängel entfernen. Paprika längs teilen, Kerne entfernen, in kleine Stücke schneiden.
Gurke längs teilen und die Kerne mit einem Teelöffel entfernen (passt am anderen Tag in einen Smoothie).
Eisbergsalat in kleine Streifen schneiden.
Alle Zutaten mit den Oliven Schüssel legen.
Marinierter Tofu in kleine Stücke schneiden, hinzufügen.

Salatdressing aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und weiteren Kräutern nach Wunsch (hier Gute Laune – Kräuter, die sind schön bunt) herstellen.
Dressing über den Salat gießen, Salat vorsichtig vermengen und etwas ziehen lassen.

Der Salat schmeckt toll im Sommer, zum Beispiel zum Grillen. Und zu allem Kurzgebratenem (wie Gyros etc.). Oder einfach so, mit Fladenbrot. 
 
 

Donnerstag, 18. Juli 2013

18.07.13 Pfannkuchen mit Felsenbirnenaufstrich und Sahne

Meine missglückte Felsenbirnenkonfitüre muss ich verbrauchen. Ein paar Löffel Konfitüre plus Banane sollten sich prima auf Pfannkuchen machen.
Mal schauen, andere VeganerInnen haben bestimmt auch schöne Pfannkuchen. Bei The blond bull bin ich fündig geworden.




Waren super! Das Rezept werde ich beibehalten.

Mittwoch, 17. Juli 2013

17.07.13 Vegane Nahkampfwaffe erfunden

Zuerst was Leckeres, unsere Spaghetti mit Guacamole von yummypilgrim. Habe ich schon mal gemacht, ist aber so gut, das darf man auch zweimal zeigen. Das geht ruckzuck und schmeckt verboten gut.


Herrlich die Nudeln, da fällt es schwer aufzuhören. Man möchte essen bis man seitlich vom Stuhl kippt.

Nicht so gelungen war der erste Konfitürenversuch meines Lebens. Sie ist viel zu sauer geworden. Ich hätte mich mal an das Rezept halten sollen. Dummerweise habe ich Zitronensäure daran getan, und zwar ziemlich viel. Fragt nicht. Vertan irgendwie.... *verlegenguck*.
Keine Ahnung was ich nun mit den drei Gläsern machen soll. Ich könnte ganz viel wenig saures Obst kaufen und alles zusammenmischen und was Neues anlegen.

Wir haben heute herausgefunden, dass einer unserer Sträucher essbare Früchte trägt. Es handelt sich um die Felsenbirne. Hier der Link dazu, ganz unten ist auch das Rezept. Wenn man sich daran hält sollte das was werden......

So sieht der Busch aus. Er ist ca. 3,50 m hoch. Blüht schön weiß im Frühling, ist dicht und grün im Sommer mit dunklen blauen Beeren und sieht kupferfarben im Herbst aus.



So sieht die Konfitüre (mit ein paar Himbeeren und ein paar Heidelbeeren) abgefüllt aus. Schöne dunkle Farbe. Sie war auch äußerst lecker. Bevor ich die Zitronensäure reinkippte.


Nun muss ich heute schon wieder sagen: hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.
Ich lerne das alles noch. Spätestens im nächsten Jahr hat unser kleiner Strauch wieder Früchte! Hey! Dann mache ich alles richtig, das wird grandios! Vermutlich kann man das Zeug dann auch essen.

Konfitüre war also ein Satz mit x. Aber der Kuchen, den ich gestern gebacken habe, der ist toll.


Braucht noch jemand rotblaue Zitronensäure in Gläsern? Ich könnte aushelfen. Einsetzbar als Kunstblut um den Partner zu schockieren (für die Dramaqueen), als Insektenverscheuchungsmittel, vegane Wandfarbe und statt Reizgas nachts in städtischen U-Bahnen zur Selbstverteidigung. Einfach Deckel abschrauben, laut bis drei zählen und auf die Täter schleudern. Dann schnell ducken. Wo das hinspritzt wächst kein Gras mehr.

Dienstag, 16. Juli 2013

16.07.13 Gleich zwei unvegane Sachen gegessen. FAILED.

Unbeabsichtigt habe ich heute Abend bei unserem örtlichen Italiener anlässlich des Geburtstages vom Mann gleich zwei unvegane Sachen gegessen.

Auf der Tagestafel standen unter anderem Tagliarini mit frischen Pfifferlingen, Lauchzwiebeln und Trüffelbutter. Nach Rücksprache mit dem Ober wurde für mich die Trüffelbutter durch Olivenöl ausgetauscht. Wir sind öfters da, die wissen, ich bin jetzt Veganerin. So weit so gut.
Das Essen kam, die Nudeln waren schwarz. Ich dachte mir nichts dabei. Erst daheim, beim Bearbeiten des Fotos für den Blog kam ich ins Überlegen. Woher die Farbe wohl kommt.
Das Web sagt, vom Tintenfisch. Mein veganes Essen war also nicht vegan, nicht mal vegetarisch. Ärgerlich. Hätte ich mal vorher darüber nachgedacht.

Aber noch viel ärgerlicher ist folgender Umstand: mein Sohn hat sich Calamaris in Tomatensoße bestellt. Er saß mir gegenüber. Ich äußerte, dass mein Essen etwas trocken ist. Darauf meinte er, ich könnte von ihm etwas Soße haben. Da dachte ich, klar, Tomatensoße ist bei den Italiener Tomatensoße. Vegan.
Ich probierte die Soße. Wie ferngesteuert, wie ein Roboter, spießte ich auch einen kleinen Calamariring mit auf, tunkte ihn großzügig in die Soße und steckte ihn in den Mund.
Da dachte ich noch so bei mir, Mensch, warum habe ich das vorher nie bestellt, die Tomatensoße ist doch vegan. Die anderen Familienmitglieder sahen mich verwundert an. Ich erinnere mich nicht genau, aber vermutlich hat einer von denen gesagt, das wäre ja wohl kaum vegan... Das dauerte, bis ich begriff, dass ich gerade einen Tintenfischring (schon wieder Tintenfisch!) gegessen habe.
Schock!!!  Ich! Da fiel mir aber nichts mehr ein! Total automatisch, überhaupt nicht darüber nachgedacht, was ich da tue.
Ich verstehe das nicht. Ich mache mir nicht mal was aus Calamari. Daran hing noch nie mein Herz, total langweilig, die Teile. Und dann esse ich sowas. Nach über einem halben Jahr vegan, als wäre es das Normalste von der Welt.  Total absurd.
Das, wo ich so aufpasse und alles genau studiere und mich informiere.

An einem Tag gleich zweimal schwerer Totalausfall auf ganzer Linie. Du meine Güte, ich muss viel mehr aufpassen. Und irgendjemand muss auf mich aufpassen.

Kein Foto heute.

16.07.13 Meine neue vegane Lieblingswurst

Wie angekündigt hier meine neue Lieblingswurst. Taifun macht schöne leckere Sachen, diese Firma finde ich genauso klasse wie z.B. Topas (Wheaty).


Links ist die Papillon von Taifun, 125 g, in meinem Bioladen 2,69 Euro.
Das sind die Werte:

Von der Wurst Flamingo, ebenfalls Taifun und bio natürlich, habe ich leider das Schild beim Öffnen zerfetzt. Die Inhaltsstoffe bzw. die Beschreibung befindet sich unter diesem Link.

125 g haben in meinem Bioladen 1,99 Euro gekostet.


Die kleinen Scheiben lassen sich auf Brot/Brötchen zerdrücken und verteilen, aber nicht so weich verschmieren wie z.B. vegane Leberwurst.
Die schmecken uns beiden gut, diese Wurstsorten.
Ich finde den Geschmack von beiden unaufdringlich, sehr frisch und fein gewürzt mit Paprika.

Hier sind noch meine neuen Tassen. Es gibt sie gerade im DM, sie kosten 3,95 Euro. Sie sind riesig, wirkt auf dem Bild nicht so. Es geht locker ein halber Liter rein! Habe ich abgemessen.
Passt super zu meinem Blog Blaubehimmelt, oder!


Der Mann hat heute Geburtstag, hier sein Russischer Zupfkuchen von Moschinski

Zupfkuchen von Björn Moschinski


15.07.13 Veganes Essen auf Santana-Konzert

Es ist fast zu schön um wahr zu sein, vorhin waren wir auf dem Santana-Konzert in Bonn (das war Manns Geburtstagsgeschenk, der hat morgen) und dort gab es, nur wenige Meter von unserem 'Liegeplatz' auf der Wiese, eine Bude mit Chili con und -sin carne. Und das Chili sin carne war sogar vegan! Ist das nicht Hammer!


Gestern war ich wieder selbst zuständig für mein Essen. Leider.
Es war Sonntag = Geschäfte geschlossen, der Kühlschrank war ganz arg leer und meine Kochlust gering.  Trotzdem habe ich mich tapfer zusammengerissen und aus der kargen Ausbeute etwas Leckeres zusammengebastelt. Den Mann habe ich Eisholen geschickt für das Dessert.


Ein Foto habe ich noch aus dem Urlaub, ich war im Restaurant Alte Post in Nagold. Dort hatten sie Gemüsebällchen, leider mit Ei. Aber die Dame des Hauses meinte, man könne mir gebratenes Gemüse mit Ebly machen. Das ist doch mal eine Ansage!
So sah das aus. War sehr lecker, preislich fand ich es dann doch etwas überzogen, 11 Euro irgendwas. Ich hätte vermutet, dass das eine trockene Angelegenheit ist, war es aber nicht. Ebly ist sehr saftig, werde ich mir mal kaufen und selbst kochen. Fand ich super.


Erinnert Ihr Euch, dass ich vor meinem Urlaub ziemlich schlapp war und zum Arzt ging, Blut abnehmen? Mein Blut ist ausgewertet, u. a. auch Vitamin B12, Folsäue, Homocystein und Zink.
Alles in bester Ordnung! Absolut im Mittelbereich der Referenzwerte. Zink habe ich sogar ganz viel.
Jedenfalls hat der Arzt nichts gefunden. Er sagte, bei Veganern würde er im Allgemeinen die Nase rümpfen, aber meine Werte würden für mich sprechen. Ich muss mal etwas mehr meinen Kreislauf pushen. Ich neige zu niedrigem Blutdruck. Im Sommer ist der schnell im Keller.
Jedenfalls ist das super, dass ich keinen Mangel habe sondern auf schöne gute Werte verweisen kann.

Morgen zeige ich Euch meine neue "Lieblingswurst", die habe ich im Urlaub im Hotel Bio-Gasthaus Sonne kennengelernt und heute schon nachgekauft, glücklicherweise hat sie mein örtlicher Bioladen.
Und ich zeige Euch meine beiden neuen Tassen die ich gefunden habe. :-)
Bleibt dran, bleibt mir gewogen! Peace und go vegan.

Sonntag, 14. Juli 2013

Urlaub im Bio-Gasthaus Sonne in Simmersfeld, Nordschwarzwald

Schluss mit Sommerpause und Abhängen:
so langsam bin ich echt zu alt für Kinderspielplätze, ich sollte es wirklich lassen

 Da bin ich wieder!
Wir waren im Nordschwarzwald, in Simmersfeld, ich bringe Euch ein paar Impressionen mit:

Nagoldtalsperre

Mut sammeln und reingehen

Hund wartete derweil
Barfußpark in Dornstetten-Hallwangen. Empfehlenswert. Und matschig. Geil. 2,4 km Route! Schön für Kinder und Verspielte. :-)

In Calw: Frauchen nervt. Sie erzählt begeistert was von 'Siddharta' und irgendwelchen 'Stufen', aber ich finde, der Hermann Hesse macht prima Schatten. Nur darauf kommt es an. Falls mich einer fragt.
überall Wald! Black Forest. :-) War das nicht hier, wo die Männer mit den Strumpfhosen aus dem  Wald kommen und kämpfen? Sie werden mich sehen und sagen "holde Maid, wohin des Weges?"

Ja, meine lieben veganen Sommerläuse, das war unsere kurze Urlaubswoche. Wir haben ein paar sehr nette Orte mit idyllischen Fachwerkhäusle besucht und viel Spaß im Wald und im Wasser gehabt. Das Alleralleralleraller-Beste war jedoch das Essen im Hotel Bio-Gasthaus Sonne in Simmersfeld bei Familie Müller. Diese Hotel (mit vegetarischem/veganen Restaurant) kann ich wärmstens empfehlen. Wir haben uns in herzlicher freundlicher und lockerer Atmosphäre ausgesprochen wohl gefühlt. Gehet dorthin und werdet glücklich! Und satt und zufrieden. Ich sage auch noch beseelt!


Wir hatten dort ein Appartment mit Kochnische, dazu Frühstück und Halbpension gebucht.
Das ist ein Teil des Frühstücksbuffets. Links für Vegetarier (mit Käse), dann ein Friedensstreifen aus Gemüse und rechts Wurst für Veganer. Und zwar richtig richtig gute.


Jeden Tag ein Viergangmenü

Beim ersten Menü haben wir vergessen das Dessert zu fotografieren, es gab Erdbeeren mit Sahne bzw. mit Sojacuisine für mich. Muss man sich dazu denken.
Übrigens war das Essen für Mann und mich fast immer gleich, nur manchmal hat er eine Eikruste irgendwo drauf gehabt oder etwas Sahne, oder Schafskäse. Ich bekam dann was anderes, Tofu oder Sojacuisine. Auf den Fotos seht Ihr ausnahmslos meine Gerichte, alle 100%ig vegan und bio. Eine wahre Freude. Große Verbeugung für Herrn Müller! Hier kocht der Chef selbst, mit viel Liebe. Spürt man, sieht man, schmeckt man. Frau auch. Macht glücklich.
   
Tag 1
Salatteller mit Brot
Broccolisuppe
Tempeh, Gemüse mit Erdnusssoße und Nudeln
Erdbeeren mit Sojacuisine


Tag 2
Antipasti mit Salat, Brot
Fenchelsuppe
Ratatouille an Bratkartoffeln und Rosmarintofu
Mandelpanacotta an Aprikosensoße


Tag 3
Salatteller mit Brot
Gurkensuppe
Gebratener Fenchel an dunkler Soße, mit Spinat und Nudeln m. Tomatensoße
Sylter Beerengrütze mit Sojacuisine (Sojacuisine im Porzellankännchen, nicht auf Bild zu sehen)


Tag 4
Salatteller mit Brot
Linsensuppe mit Würstchen
Falafel mit Couscous, verschiedene Gemüse mit mehreren Soßen
Himbeersorbet mit Obst


Tag 5
Salatteller mit Tofu und Brot
Currysuppe mit etwas Knusprigem, Leckerem (siehe Bild)
Paella Valencia
Schokokuchen an Obst u. Sojajoghurt


Tag 6
Salatteller mit gefülltem Huflattichblatt (Reis) und Brot
Klare Gemüsesuppe mit 'Stich'
Veganes Pfeffersteak (Seitan) an Ofenkartoffeln und Rahmgemüse, mit Soße
Erbeersorbet an Aprikosenkuchen


Tag 7
Salatteller mit Brot
Zucchini-Zitronensuppe
Frische Pfifferlinge an Broccoli und Riesenmuschelnnudeln, gefüllt mit Rosmarintofu und Tomatenstückchen
Rhabarberkompott an Joghurtzubereitung mit Pralinen


Tag 8
Salatteller mit Brot
Tomatensuppe m. Einlage
Gratin Mykonos (Zucchini, Aubergine, Tomate, Tofu an Polenta-Halbmonden, Tomatensoße)
Cremeeis an frischen Erdbeeren und Heidelbeeren


Der Nordschwarzwald ist eine wunderschöne Region. Die herrliche Nagoldtalsperre ist nur ca. 11 km von Simmersfeld entfernt und an Wochentagen nicht überlaufen. Viel Wasser um stundenlang in schönster Natur zu baden.
Viele nette Örtchen und kleine Städtchen mit bildhübschem Fachwerk haben wir besucht, unter anderem auch Calw, die Geburtsstadt von Hermann Hesse.
Das waren herrliche Tage.

Bloß, wo bekomme ich nun abends mein wunderbares Essen her? Ich muss irgendwie den Mann dazu bewegen, mich fürderhin so gut zu bekochen.