Samstag, 30. November 2013

30.11.13 Zerstörter Maronenpfannkuchen und Joghurt mit Kaki und Banane

Das sind zwei bis zur Unkenntlichkeit zerstörte Maronenpfannkuchen mit gebratenen Zimtapfelstückchen und Ahornsirup.



Könnte auch Geschnetzeltes sein, ein Pilzunfall (Pilz explodiert), eine alte Steuererklärung oder eine Nähmaschine, scharf ist das Bild nämlich nicht. Das kommt erschwerend hinzu. Wenigstens schmeckte es gut! Ich war wie so oft zu ungeduldig, wollte die beiden Pfannkuchen zu früh wenden. Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht. Ich sollte es mir wirklich mal merken.
Das war übrigens die Pfannkuchen-Backmischung Kastanie von Govinda. Hat mich ein wenig an Kaiserschmarrn erinnert. Die Rosinen fehlten noch. Und der Puderzucker. Und der Kaiser.


Da habe ich den angemachten Sojajoghurt mit Banane und Kaki schon besser präsentieren können:


Heute Abend gibt es den restlichen Tuna-Auflauf von gestern, das war es dann für den November.

30.11.13 Monatsabschluss / Bilanz November 2013

Monatsabschluss / Bilanz November 2013

Schon wieder ist ein Monat vergangen! Das geht so schnell. Einmal umgedreht, zack, Dezember steht vor der Tür! Es bimmelt schon im Ohr, es ist nicht der gemeine Tinnitus sondern es sind die Weihnachtsglöckchen.

Der November war relativ günstig, dieses Mal beträgt mein Anteil an den Lebensmittelkosten 154,44 Euro (Vormonat: 171,16 Euro). Bioanteil liegt bei ca. 80 Prozent.

Wir waren häufig unterwegs und haben aushäusig eine Kleinigkeit gegessen. Ausgehen geht in meiner Bilanz auf ein eigenes Konto und fließt hier in dieser Rechnung nicht mit ein.


Meine kulinarischen Highlights diesen Monat, u. a.

die Mandeltorte ohne Backen


mein Apfel-Nusskuchen



 der Tuna-Auflauf


der vegane Eiergrog, von mir auf Vegnog getauft


die vegane Zabaione



und die Schaschlikspieße


Andere Highlights waren Besuch der Familie und der Freundin und die Menüs dazu, der vegane Stammtisch, das Mae's in Bonn.

Im November habe ich eine Fanseite für Blaubehimmelt auf Facebook angelegt, so bleibt man leicht auf dem neuesten Stand.

Erstmalig habe ich mich getraut, andere VeganerInnnen zu uns einzuladen, wir werden im Dezember abends nett beieinander sitzen, Video gucken und schön essen. Das wird großartig, weiß ich jetzt schon.

Es reißt nicht ab mit den guten Nachrichten, für den Hund werden keine fleischlichen Nahrungsmittel mehr gekauft! Nach langer Zeit des Informierens und nicht leichtfertig haben wir uns dazu entschlossen, die Gründe sind vielfältig. Irgendwann schreibe ich auch mal darüber ein Posting.

Ab dem Dezember werde ich wieder auf Kaffee verzichten, ich kann mich schlecht beim Kaffeekonsum zügeln und denke, zu viel Koffeein tut mir nicht gut.
Lieber wieder zu den zwei Matcha-Shakes am Tag übergehen, damit fühlte ich mich wohler. Das ist natürlich auch Koffein -der Teein genannt wird-, scheine ich aber besser zu vertragen.

Seit dem Sommer hatte ich immer wieder Rauchrückfälle (vorher knapp 2 Jahre rauchfrei), leider. Aber das ist nun Geschichte, ich habe mich endgültig von dem Dreck befreien können. Bringt ja nichts der Mist, vegan ist es auch nicht. Nur weg damit, kein Verlust.

Gesundheitlich geht es mir sehr gut, kaum Migräne, viel Lust am Leben.

Nun sehe ich gelassen und entspannt der Weihnachtszeit und schönen kuscheligen Abenden mit Mann, Hund und Vegnog und viel schöner Weihnachtsmusik (ich stehe auf die superkitschige amerikanische Weihnachtsmusik wie Bing Crosby und so...) entgegen. Wir haben übrigens die Geschenke abgeschafft. Das finde ich befreiend für alle Beteiligten. So können wir in der Zeit der Familie und den Freunden mehr Zeit widmen und diesen Dingen Prioriät geben, nicht mehr der Hetzjagd nach Geschenken.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Dezember, genießt die stimmungsvolle Winterzeit, macht es Euch nett. (Wie ich hier auf dem Bild, im veganen Cafè in Bonn, im Mae's)



Meine veganen Gerichte / Lebensmittel im November

(bereinigt um Reste-Essen und Dopplungen, Wiederholungen)



Avocadohälfte mit veganem Kaviar
Bananenkuchen
Bananen-Mandel-Schokokuchen (Vegan Guerilla)
Basilikum-Ajoli mit Brot
Bauernfrühstück mit Spacebar von Wheaty
Béchamelkartoffeln mit marinierter roter Bete
Biskuitrolle mit Heidelbeercreme
Blattspinat mit Blubb, Spiegeley, Salzkartoffeln
Broccolicremesuppe
Broccoli-Zucchinisuppe
Brunch im Mae's, Bonn
Bunter Salat mit Wildtomaten und Cashewkernen
Chili sin carne
Chili sin carne (Mae's)
Cupcake (Mae's)
Eisbergsalat mit Frieda Gedächtnissoße
Erdnuss-Schoko-Crunch-Kugeln
Feld- und Raukesalat mit Wildtomaten
Feldsalat mit Mango und Paranuss
Fusilli mit Zucchini/Knoblauch/Cherrytomaten
Gemischter Salat
Gemüsebratlinge mit Tomatensoße (Nash Bio-Bistro)
Gemüsepizza mit Dajya Cheese
Gemüsereis aus dem Wok
Gemüsetortellini mit veg. Käsesoße und Champignons
Gurkensalat mit Tuna und Kapern
Gyros mit Potatowedges und Tzatziki
Heidelbeer-Bananeneis
Heidelbeercreme mit Kokoschips
Himbeer-Bananeneis
Insalata Caprese vegan
Joghurt mit Kaki und Bananen
K&K-Suppe, Karotten/Kichererbsen
Kartoffelpüree mit Salat durcheinander,mit Möhren- und Porreegemüse
Kartoffelsuppe mit Brot (Mae's)
Kürbis-Kartoffelsuppe mit Schlagcreme und Kürbiskernöl
Leberwurstbrot vegan (die Umsteiger)
Linguine mit Tomatensoße (Mae's)
Linseneintopf Tartex
Mandeltorte mit Mandarinen (ohne Backen)
Maronenpfannkuchen mit Apfel
Möhrengemüse mit Räuchertofu und gerösteten Zwiebelringen
Obstteller Kiwi Kaki Apfel Pflaume Cranberries Granatapfel
Pad Thai
Pizza Vegetaria (bestellt) mit eigenem Dajya-Cheese
Pommes gekauft aber mit eigener Mayo
Rührey mit Salatbeilage
Sauerkraut mit Kartoffelpüree
Schaschlikspieße mit Reis
Sonntagsbrunch im Nash, Bio-Bistro
Spaghetti veg. Bolognese Klassik (Alnatura)
Spiegeley auf Wilmersburger-Brot
Spieße mit Sojamedaillons und Gemüse, Basmatireis und Shiitakepilzsoße
Tuna-Auflauf mit Kapern
Tuna-Salat
Vegnog (veganer Eggnog)
Virginia-Steak (Wheaty) auf Nudelbett mit Couscous-Orangensalat
Weißkohlgemüse, Kartoffeln, Geschnetzeltes
Zabaione mit Obst

Freitag, 29. November 2013

29.11.13 Tuna-Auflauf mit Kapern

Ich hatte wenig Bock heute Abend noch zu kochen, aber ich wollte den Tuna verbrauchen.
Einen veganen Thunfischauflauf hatte ich schon länger auf dem Schirm. Mit der Anregung aus Facebook, den Tuna mit Kapern und Zwiebeln anzubraten, konnte ich mir die Umsetzung sehr gut vorstellen. Hunger hatte ich trotzdem nicht, ein Brot hätte mir gereicht.
Nur gut, dass ich mich überwunden und in die Küche geschlichen habe. Er ist ein Meisterwerk geworden.
Meine Oma wäre begeistert und hätte gesagt: "Kind, du machst dir kein Bild!"
Habe ich aber, ganz viele. Für Euch!

Tuna-Auflauf mit Kapern


Für Zwei

600 g Pellkartoffeln
2 EL Öl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Tuna (Vantastic Foods)
2 EL Kapernwasser
1 EL Kapern
1 Dose Tomaten (oder -stücke)
125 ml Hafercuisine Oatly
1 gehäufter EL Cashewmus
1/2 TL Kala Namak-Salz
1 gehäufter TL Eygelb von MyEy (optional)
1 gehäufter EL Hefeflocken
Salz
Pfeffer
Oregano
Thymian

etwas Fett für Auflaufform

Pellkartoffeln kochen und pellen, in Scheiben schneiden.

Tuna mit Gabel etwas auseinanderzupfen. Zwiebel schälen, ganz grob würfeln, Knoblauchzehe kleinschneiden.

Zwiebel in Öl anbraten, den Tuna hinzufügen, Kapern, Kapernwasser und die Tomaten. Die Tomaten - wenn es ganze waren wie bei mir - etwas mit dem Pfannenwender zerkleinern.
Alles mit Salz und den Kräutern würzen, umrühren und von Herdplatte nehmen.

Tuna-Tomatenzubereitung mit Kapern
Backofen auf 220 Grad, Umluft, vorheizen.

Die Pellkartoffelscheiben leicht fächernd in Auflaufform verteilen. Ganz leicht salzen. Darüber die komplette Tuna-Tomatenzubereitung geben. Mit Kartoffelscheiben wieder leicht fächernd bedecken.

Aus dem Cashewmus, Hafersahne, Kala Namak-Salz, Eygelbpulver, Knoblauchstückchen und Hefeflocken eine würzige Soße anrühren. Diese gleichmäßig über den Auflauf verteilen.

so geht das Kerlchen in den Ofen
 Auflauf in mittlere Leiste in den Backofen schieben, 220 Grad Umluft, 20 Minuten überbacken lassen.
Dann sollte er so aussehen:

so kommt er wieder raus
 wir gehen näher ran:

schön, oder!
Aber erst das hier auf dem Teller! Spätestens dann muss man den Auflauf einfach essen!


Da ich alleine bin musste ich nicht teilen (es ist trotzdem traurig, allein zu essen, ich gebe es gern zu), es blieb aber immer noch seine Hälfte übrig. Morgen esse ich die andere Hälfte. 

Der Tuna ist von Vantastic Foods, beim Radixversand habe ich für 300 g 5,99 Euro bezahlt. Klingt  teuer, ist er aber nicht, wenn ich darüber nachdenke. Denn das war schon das dritte Gericht mit dieser Packung und ein winziger Rest ist noch da, damit bastele ich auch noch was.
Für mich ist der Tuna ein ganz klarer Nachkaufkandidat, ich bin völlig von den Socken, was man damit so machen kann. Aber sowas von! Dabei war ich nie ein großer Thunfischliebhaber. War mir häufig zu fischig. Das hier schmeckt mir viel besser.

29.11.13 Skandal, Blaubehimmelt marschiert nackt, aber mit Schal und Mütze..!

Wie es immer so kommt im Leben, ich hätte ja nie gedacht, dass ich Euch jemals hier ein Nacktbild von mir einstellen würde! Aber was will man machen, wenn es um Tierrechte geht, dann muss man Flagge zeigen!

Nacketar Blaubehimmelt zeigt Haut. Gegen Pelz.
Wenn Ihr die Bildunterschrift anklickt, könnt Ihr gleich mitmarschieren. Je mehr desto besser! Das ist eine Aktion von Vier Pfoten.

Ganz nackt bin ich nicht, Ihr werdet es auf dem Foto bemerkt haben, ausgefuchst wie Ihr seid. Denn: mein neuer veganer Schal, meine Mütze und meine Stulpen sind vorhin angekommen! Letzte Woche habe ich davon erzählt. Gisela hat sie mir gemacht! Bin glücklich!

Gisela findet Ihr hier unter dem Link, auf Facebook, sie strickt/häkelt wunderschöne Mützen, Schals, Stulpen die vegan sind. Bei ihr findet Ihr viele Beispiele und Mustermützen. Sie handarbeitet für einen sehr guten Zweck, denn sie unterstützt mit dem Erlös das Tierheim Husum. Klasse Idee, wie ich finde.

Nie habe ich lieber für ein Mützenset bezahlt. Die Sachen sind toll, dick, warm, weich und von der Form, wie ich sie wollte. Bei der Farbe haben wir uns lange beraten, ist gut geworden!

Leider ist der Mann immer noch nicht hier, heißt, er kann mich nicht im neuen Set knipsen.

Aber auch da wusste ich mir zu helfen, der Hund lag gerade gut.....sorry, Liebelein, halte mal kurz still....


und hat die kurze Dekoration geduldig hingenommen.
Bevor ich hier wütende Mails bekomme und jemand mit Wasserpistolen auf mich schießt: ich habe sie für den Einsatz mit zwei Nüsschen bezahlt. Guter Deal, oder! Sie hat nicht gelitten. Im Gegenteil, sie hofft auf mehr Bilder und mehr Walnüsschen.

Den Schal wollte sie übrigens nicht mehr rausrücken, ich musste ihren schweren Kopf anheben.



Also wenn Ihr warm, vegan und weichbemützt -beschalt durch den Winter gehen wollt, fragt bei Gisela an! 
Dann bekommt Ihr ein schönes handgemachtes veganes Unikat und unterstützt zusammen mit ihr die Tiere, das Tierheim kann jede Hilfe gut gebrauchen.

Donnerstag, 28. November 2013

28.11.13 Gurkensalat mit Tuna und Kapern

Der Hund und ich vertreiben uns den Tag, wir sind alleine. Sowas wie ausgesetzt. Ihr werdet in den nächsten Tagen feststellen, dass die Bilder nicht ganz so hübsch sind wie sonst. Ich mache sie selbst, sagt bloß nix!

Gegessen habe ich heute hauptsächlich Reste. Der Mann hat gestern den letzten kleinen Rest Chili in der Mikrowelle vergessen. Ich befürchtete schon, das Chili würde zu mir sprechen oder versuchen wegzurennen, als ich seiner gewahr wurde. Aber es war tatsächlich noch essbar. Verrückt!

Abends habe ich den Rest von dem Gemüsereis gegessen und mir nach einer Anregung in Facebook (und zwar Tuna in Verbindung mit Kapern!) auf die Schnelle im Wok einen warmen Gurkensalat mit Tuna und Kapern zusammengerührt:

 


Für eine Person

Etwas Erdnussöl in den Wok, halbe geschnittene Paprika dazu, zwei Minuten andünsten, dann den zerflückten Tuna (50 g vielleicht?) dazu, zwei Teelöffel Kapernwasser und ein paar Kapern, Salz, Pfeffer. Ein bisschen durchziehen lassen. Dann von der Herdplatte ziehen und Gurkenscheiben (1/3 Gurke), Tomatenstücke (1 Tomate) und Frühlingszwiebelröllchen dazugeben, ggf. noch etwas Olivenöl und etwas Essig. Gut umrühren, nochmal abschmecken. So schnell, so einfach, so genial lecker.

Gleich kommt noch der obligatorische Apfel, eventuell eine Kiwi und ein paar Nüsschen.

Heute Abend werde ich die Kaperntippgeberin aus Facebook in mein Nachtgebet einschließen. Möge sie ein langes glückliches Leben haben.

Hoffentlich kommt bald der Mann wieder, ich putze schon vor lauter Langeweile und Verzweiflung. Bin ich nicht mehr gewöhnt, den ganzen Tag sturmfreie Bude und keine Ansprache. Ich sollte schnell meine Opern auflegen oder laut singen und wild tanzen.

Mittwoch, 27. November 2013

27.11.13 Zabaione und Gemüsereis aus Wok / Vegan Wednesday #67

Schon wieder Mittwoch! Wieder Vegan Wednesday. Wie schön!

Alle zeigefreudigen VeganerInnen posten Mittwochs Bilder ihrer veganen Alltagsgerichte auf ihren Blogs. Die Links zu den Postings werden diese Woche von Cara von think.care.act gesammelt und auf einem Pinterestboard zusammengeführt. Unter der Kochmütze findet Ihr alles, was Ihr wissen müsst:
hier wird gesammelt
Bei mir gab es heute

Gemüsereis aus dem Wok


Für Zwei

200 g Reis
ca. 3 - 4 EL Erdnussöl
1 kleine Möhre
1 kleines Stück Kohlrabi
1 kleines Stück Sellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Seitan
1/2 Paprika
1 Frühlingszwiebel
Salz
Pfeffer
Sojasoße

Reis mit Salz separat kochen.

Das Gemüse ggf. schälen, in feine Streifen schneiden.
Seitan kleinschneiden und die Zwiebel ganz grob würfeln (oder in Spalten schneiden), die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Alle Zutaten nach obiger Reihenfolge in den Wok geben und kurz in Erdnussöl anbraten (ca zwei, drei  Minuten), bis das Gemüse etwas gegart aber noch bissfest ist.
Dann aus dem Wok herausholen und beiseite legen, so weiter verfahren bis alles im Wok war.

Zum Schluss das komplette Gemüse mit Seitan wieder in den Wok geben, mit Sojasoße würzen, salzen, pfeffern, den Reis hinzugeben und unterheben.




Und als Nachtisch gab es etwas Besonderes:

Zabaione

veganisiert. Elf Monate ohne das 'lecker Zeugs' sind genug!



Zabaione

Für Zwei

Etwas Obst (hier Kaki, Goldkiwi, ein paar Himbeeren) 

3 Eygelb (MyEy) 
30 ml Wasser
Schale einer halben Biozitrone
50 ml veganer Dessertwein (hier: Heaven on Earth)
45 g Zucker
Hauch Vanilleextrakt
ein paar Salzkörnchen

1/2 Packung 'Schlagfix universelle Schlagcreme' von LeHa

Obst vorbereiten, kleinschneiden, auf Teller bzw. Schüssel anordnen.

Die Schlagcreme (nicht süßen) schlagen. Am besten das ganze Päckchen schlagen und die nicht verbrauchte Hälfte in den Kühlschrank packen für ein anderes Gericht. Hält sich eine ganze Weile senkrecht.

In einer hohen Schüssel über einen Topf mit leicht siedendem Wasser die Eygelbe von MyEy mit Wasser verrühren, dann die Zitronenschale, den Dessertwein, den Zucker, Salz und den Vanilleextrakt hinzugeben, gut miteinander verrühren bis sich alles rückstandslos aufgelöst hat und die Flüssigkeit warm geworden ist.
Nun die Schüssel vom Topf nehmen und esslöffelweise und behutsam die Schlagcreme unterheben.
Die Zabaione sollte schaumig / luftig / leicht sein. Und warm.

Zabaione schnell auf die Teller geben, ggf. etwas Puderzucker auf den Rand des Tellers stäuben.
Sofort servieren bzw. selbst genießen.

Tipp: Wer es edel schätzt, setzt zärtlich eine Kugel Eis in der warmen Zabaione ab.


Der Dessertwein für die Zabaione heißt Muscat 'Heaven on Earth', Stellar Organics, South Africa, Bio, Fairtrade, 375 ml. (Erhältlich z.B. bei Alnatura)


Das Eygelb ist von MyEy. Erhältlich - in DE - beim Radix-Versand.


Das war mein Abendbrot, Schnittchen mit Wilmersburger, Alnatura-Paprika-Chili-Aufstrich, Umsteiger-Leberwurst

Dienstag, 26. November 2013

26.11.13 Avocadohälfte, Salat und Chili von gestern

Da ich gestern leider vergessen habe, den Salat zum Chili zu machen, kam er heute dran. Da liegt immer noch einer im Kühlschrank! Der muss noch bis morgen warten.

Vorher haben wir eine Avocadohälfte gegessen, mit Mayo, Salz, Pfeffer und veg. Kaviar.

Das bot sich an, die Avocado hatte die perfekte Konsistenz, den perfekten Reifegrad. Kann mich nicht erinnern, wann ich jemals eine derart schöne Avocado hatte. Genau auf den Punkt! Häufig sind sie zu hart oder aber schon zu reif mit unansehnlichen Stellen, die es dann wegzuschneiden gilt.
Man steckt nicht drin. Das Einzige, was drin steckt, ist der Kern. Und der wird auch noch rausgenommen.

Gemischter Salat (Frisée, Radicchio, Feldsalat, Rucola) mit Wildtomaten, Frühlingszwiebeln, Mais, Kresse, mit gerösteten Cashewkernen/Sesam/Sonnenblumenkernen, Salz, Pfeffer, 2 EL Olivenöl, 1 EL weißer Balsamico, Salatkräutern und Ringelblume.


Chili von gestern


Montag, 25. November 2013

25.11.13 Kuchen und Chili zum Niederknien: Familienbesuch!

Wie sang einst Ernie? Hätt' ich Dich heute erwartet hätt' ich Kuchen gemacht, Kuchen gemacht, Kuchen gemacht....

Aber meine Familie war erwartet (erwünscht sowieso). Allerdings sah unsere Planung vor, dass wir gemeinsam den Weihnachtsmarkt besuchen und dort essen. Das Wetter war leider nicht blaubehimmelt, es regnete, stundenlang.
Nicht schlimm! Für den Fall der Fälle habe ich etwas vorbereitet: Kuchen!


Es handelt sich hierbei um den Bananen-Mandel-Schoko-Kuchen von veganguerilla . Mehrmals schon gebacken, wird immer prima. Kalorienbombe (u. a. zwei Tafeln Schoko...).

Dazu natürlich Kaffee.

Danach Rotwein von Alnatura und 4,5 Liter (in Worten viereinhalb Liter) grandioses Chili mit Sojajoghurttopping und Baguettebrot.

Zwei Familienmitglieder sind Hardcore-Omnis; bei diesen beiden Sachen war ich mir allerdings ziemlich sicher, dass sie sie mögen würden.


Mein Bruder hat nachgenommen. Ich komme nicht darüber hinweg. Normalerweise ist ein Lebensmittel ohne 99% Fleischanteil kein Lebensmittel. Erst nahm er nur ein kleines bisschen Chili, dann mehr... Das war ein großer Moment für mich.
Vom Chili ist nur noch ein winziger Rest übrig. Cool, oder!

Danach ein Eis, wir hatten noch  Himbeer-Bananeneis von Samstag.


Dann wieder Kaffee und Hochprozentiges und siehe, alle satt, alle zufrieden! Es war schön, Familie ist das Größte!
Die Blumen habe ich vorher schon bekommen, sie haben wohl gehofft, dass es bei mir schmeckt. Na klar, ganz viel Liebe drin im Essen.


Meiner Familie habe ich heute eröffnet, dass ich nie wieder etwas Unveganes hier daheim für andere kaufen oder zubereiten werde. Das war mir wichtig zu sagen, in aller freundlichen Deutlichkeit.
Wenn ich nicht für das einstehe, was ich für richtig halte, wer sollte dann für mich einstehen?
11 Monate habe ich mich vor diesem speziellen Moment gefürchtet; nun fühle ich mich gut und ganz bei mir.

Man kann sehr gut für sich eintreten ohne andere vor den Kopf stoßen zu müssen, ist alles eine Frage des richtigen Verpackens.

Unsere Familie wird sich bei heute geplanten regelmäßigen Treffen arrangieren; wir bekommen es hin, Omnis, Vegetarier und Veganer in friedlicher Koexistenz.


Sonntag, 24. November 2013

24.11.13 Die vegane Antwort auf Eggnog: Vegnog!

Ein alkoholisches Heißgetränk veganisieren, welches auf Ei und Milch basiert? Pah. Wir Veganer kennen keine Probleme, nur Herausforderungen.

Here it comes, passend zur Jahreszeit präsentiere ich meine vegane Interpretation des Eggnog, genauer gesagt heißt dieses Getränk im Original Tom & Jerry. Wer je im Dezember in den USA war, kennt es sicher.

Ich taufe Dich, gelbes sahniges hochprozentiges Weihnachtszeitgetränk, hiermit auf den Namen

Vegnog

Mögest Du viele Veganer/Innen in der Weihnachtszeit wärmen und beglücken.


Für Zwei

2 Eygelb von MyEy
2 Eyweiß von MyEy
60 ml Weinbrand (hier Chantré)
60 ml brauner Rum (hier Aldirum)
60 ml Agavensirup
350 ml Sojamilch
50 ml Sojacuisine
Häuchlein Muskatnuss


Eyweiß und Eygelb (Produkt MyEy) separat schlagen (Eygelb wird etwas dicker aber nicht fest. Aber Eyweiß geht relativ gut, wenn man lange genug schlägt - paar Minuten.)
Beides dann in ein hohes Gefäß geben, Sirup, Rum und Weinbrand hinzugeben.
Sojamilch zusammen mit der Sojacuisine heiß werden lassen und bevor es kocht zu den anderen Zutaten gießen.
Alles kurz miteinander verrühren und schnell in Gläser gießen, mit einem winzigen Häuchlein Muskatnuss bestäuben.
Heiß trinken und sich freuen. Je nach Geschmack nachsüßen.

Beim Vegnog setzt sich oben der Eyweißschaum ab, sehr hübsch, sehr lecker.


Das Getränk ist ein wenig aufwändig herzustellen, aber es ist ja egal, ob du 2 Vegnog machst oder gleich 6.

Mit MyEy hatte ich zugegebenermaßen meine Startschwierigkeiten, aber hier im Vegnog macht es eine 1a Performance. Ich bin wie der Vegnog: gerührt.

24.11.13 Kartoffelpüree-Salat-Durcheinander

über dieses Gericht hat eine/r bei Facebook geschrieben, blieb mir im Hinterkopf. Fand ich interessant.
Vielleicht kennt das einer von Euch, Kartoffelpüree mit Salat durcheinander? Ich habe nie vorher davon gehört. Da ist mir aber was entgangen. So einfach, so gut.

Kartoffel-Salat-Durcheinander



Für Zwei

Salzkartoffeln kochen (so viel Ihr essen könnt, ich habe es nicht abgemessen, es war viel...), mit Sojacuisine und Alsan und einem Hauch Muskatnuss stampfen (nicht mit dem Pürierstab!) bis es nicht mehr steif sondern etwas cremig und saftig ist.

Ca. 2 Handvoll Rucola und zwei Handvoll Feldsalat mundgerecht kleinschneiden.

Salatsoße besteht aus 4 EL Sonnenblumenöl, 1 EL weißer Balsamico, Salz, Pfeffer

Den Salat in eine sehr große Schüssel geben und mit der Salatsoße vermengen. Sofort das heiße Kartoffelpüree dazugeben und gut untereinanderheben. Dann auf die Teller geben. Obenauf habe ich Kapuzinerkresseblätter und -blüte abgelegt und ein paar geröstete Walnüsse.
Als Beilage gab es gedünstete Karotten und Porree.

Schnell auf Teller packen und genießen. Ich schmeiß' mich weg, warum haben wir das erst jetzt für uns entdeckt! Saulecker.
Keine Ahnung, ob ich das richtig gemacht habe, ein Rezept hatte ich nicht.


 Pimpen kann man das Ganze noch mit einem Bratstück, Veggie-Schnitzel oder Veggie-Steak.

24.11.13 Sonntagsbrunch im Nash Bio-Bistro mit Omnifreunden

Bevor ich Euch später ein neues einfaches Gericht und ein alkoholisches Getränk präsentiere, möchte ich kurz vom heutigen Sonntagsbrunch im Nash Bio-Bistro berichten.

Das Nash hat eine Küche für alle, Omni, Vegetarier und Veganer, alle willkommen. Alles ist Bio.

Aktuell kostet der Brunch 13,50 pP + Getränke. Reservierung ist anzuraten, auf vegane Lebensweise besser hinzuweisen.

Das meiste Essen war in Buffetform aufgebaut. In einer Ecke stand auch das:


wo ich sonst noch zwischen den anderen Lebensmitteln vegane Sachen finde, hat sie mir gezeigt.

Gegessen habe ich anderthalb Brötchen, Sojajoghurt, Wheaty-Salamiwurst, rohes Gemüse, gebratenes Gemüse (Antipasti), Konfitüre, Gurkenscheiben, Pesto, Birnenstücke

unverkennbar mein Freund Wheaty Vegan Slices, Salami

und eine Erbsensuppe. Die war klasse! Nicht schlechter als meine eigene, was für eine Gaststätte eine Auszeichnung ist. Meine ist nämlich superklasse, meine Messlatte hängt extrem hoch.
Danach war ich sehr satt. Quiche oder so ging nicht mehr hinein.

Getrunken habe ich Chai-Latte.

Wie immer wurden wir sehr gut versorgt. Ein wenig nervös war ich, weil erstmals zwei unserer Freunde dabei waren, Omnis. Die sollten ja nun zufrieden sein, waren sie auch.

Sie werden gern wieder mit uns dort hin gehen. Denen gefiel, dass das Lokal klein ist und sehr locker, familiär nahezu. Da bin sehr froh! Wir sind regelmäßig in dieser Runde brunchen gegangen bevor ich vegan wurde. Meist in einem bestimmten Lokal. Da kann ich aber nicht mehr hingehen, die haben absolut nichts, was ich essen könnte, außer vielleicht noch deren Obstsalat. Daheim essen und dann nur dabei sitzen, bei einem Tee, würde mich höchst unfroh machen.

Wir haben uns schon mal beholfen und bei uns daheim gebruncht, das fanden wir alle gut.
Aber es ist doch schön, wieder ein Lokal zu haben, in dem alle auf ihre Kosten kommen. Dann noch Bio. Wunschlos glücklich.

Gleich koche ich, dann kommt ein neues Gericht für mich, wollte ich schon lange machen. Habe keinen Plan aber müsste vollkommen unkompliziert sein. Ich sah da mal eine Anregung im Fratzenbuch. Wir dürfen gespannt sein. Ich werde berichten!

Samstag, 23. November 2013

23.11.13 Dinner für Drei / Menü bei Blaubehimmelt

....im Hause Blaubehimmelt! Meine Freundin war da, wir hatten gemeinsam einiges zu tun, da muss man sich vorher gut stärken. Bei ihr wie auch bei meiner anderen Freundin renne ich offene Türen ein mit meiner bescheidenen veganen Kochkunst. Sie hat großes Vertrauen zu mir (mehr als vier Jahrzehnte Freundschaft), deswegen hat sie auch erstmalig Insalata Caprese gegessen obwohl sie Mozzarella nicht leiden kann. Meine vegane Version hat ihr prima geschmeckt. Ich bin erfreut! Und auch ein wenig stolz.


Vorspeise

Insalata Caprese mit mariniertem Tofu

(Tofuscheiben mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, kleingewürfeltem Knoblauch und Basilikumstreifen versehen und mit etwas kochendem Wasser übergießen, eine Stunde ziehen lassen, gerne auch länger. Später Tofuscheiben herausfischen und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer,Creme de Balsamico und frischen Basilikumblättern zusammen mit Tomatenscheiben anrichten)


Hauptgericht

Gyros mit Potatowedges und Tzatziki





Das Rezept findet Ihr hier.

Der Salat dazu

Feld- und Raukesalat (Rucola) mit Wildtomaten, Sonnenblumenöl, weißer Balsamico, Kräuter, Salz und Pfeffer



Das Dessert

Heidelbeer-Bananeneis



Das Rezept dazu findet sich auch unter diesem Link. Dieses Mal handelt es sich um 250 g Himbeeren (TK), 150 g Banane und eine Packung Fruchtzauber. Drei Minuten mit Pürierstab luftig schlagen, Masse mindestens 6 Stunden einfrieren.)

Ich glaube doch, dass wir alle drei sehr zufrieden und satt geworden sind.
Direkt im Anschluss gab es Kaffee, die Einkorn-Keltenkekse von Sommer und Dinkel-Vanillekipferl von Alnatura. Beide lege ich Euch ans Herz wenn Ihr Plätzchen mögt aber nicht unbedingt Zeit zum Backen findet.

Meine Freundin hat uns reichlich mit selbstgemachter Konfitüre versorgt. Fünf Gläser. Wir kommen über den Winter! Hurra hurra!