Samstag, 1. Februar 2014

01.02.14 Gemüse-Seitanbraten an Wirsingrahm, Kartoffeln mit Soße

Mein Werk ist vollendet und teilweise schon aufgegessen.

Gemüse-Seitanbraten an Wirsingrahm und Kartoffeln mit Soße



Nach dem Rezept von Koch's vegan. Videoanleitung. Ich schätze, der Braten nach o. a. Rezept reicht für vier Personen.

So kam er aus der Röhre (nach 60 Minuten mit Deckel und weiteren 10 Minuten ohne Deckel, bei 180° C)



Danach habe ich ihn mit geschlossenem Deckel ruhen lassen und die Beilagen gekocht. Der Braten wurde erst vor dem Auftragen angeschnitten und war immer noch heiß.

 
Dazu habe ich Salzkaroffeln gekocht, Wirsingrahm mit Räuchertofu und eine dunkle Bratensoße. Bei letzterer habe ich es mir einfach gemacht und ein Fertigprodukt gewählt: "Dunkle Feinkostsoße" von Erntesegen, Bio. Diese Soße ist als Basis, wenn es mal schnell gehen soll, ganz gut. Verfeinert habe ich diese Soße nach etwas Einköcheln mit Hafercuisine, einem Teelöffel Weinbrand und Worcestersoße. Dazu noch Pfeffer und Salz.

Wirsingrahm mit Räuchertofu

1/2 Wirsingkohl
1/2 TL Natron
Salz
80 g Räuchertofu (Empfehlung Viana)
1 Zwiebel
20 g Alsan
2 EL Mehl
1/8 l Brühe (vom Wirsing)
1/8 l Sojamilch
Gemüsebrühepulver
Salz
1 Prise Zucker
Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft

Wirsingkohl in Tranchen schneiden, dann in ca. 2 - 3 cm große Stücke (ohne Strunk). In kochendem Salz-Natronwasser 5 Minuten kochen. Anschließend Wirsing in Sieb kippen und Brühe auffangen für die Soße.
Im Topf Alsan schmelzen und Räuchertofu kurz anbraten - ca. 3 Minuten. Räuchertofu beiseite legen.
Zwiebeln würfeln und anbraten. Mehl hinzugeben, rührend etwas anbraten lassen und mit der Brühe und der Sojamilch ablöschen. Gut rühren und aufkochen lassen, wieder Brühe und Sojamilch hinzugeben. Immer wieder rührend aufkochen lassen. Das ist das Prinzip Mehlschwitze.
Anschließend die Soße mit Gewürzen, Prise Zucker und Zitronensaft abschmecken. Den Räuchertofu und den Wirsing in die Soße geben.


Der Braten schmeckte wirklich gut, die Konsistenz war prima. Nicht zu hart, nicht zu weich.
Bei den Gewürzen, die in den Bratenteig kommen, werde ich das nächste Mal großzügiger sein als in Koch's vegan - Rezept angegeben. Ich hatte knapp 2 TL Salz da drin, 1 TL frischen Rosmarin und 1/2 TL Oregano.
Das nächste Mal werde ich 3 TL Salz nehmen und auch mehr Kräuter. Vielleicht auch einen EL Senf. Darüber muss ich noch nachdenken.



Kommentare:

  1. Sieht einfach köstlich aus!!!

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    1. Danke Jackie, ja, der ist sehr lecker und saftig!
      Den habe ich nicht zum letzten Mal gemacht.
      Liebe Grüße
      Susi

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  2. Schon wieder so ein Fleisch-Möchtegern-Dingens-Braten!
    Gibs zu, du sehnst Dich nach Fleisch nicht wahr? *Achtung:arg sarkastischer Unterton.. .hihi*
    Der Post letztens war Hammer - wegen des Kommentars zu den Spareribs auf FB, ich musste so schmunzeln und den Kopf schütteln, es gibt leider so so dumme Leute. ^^
    Sieht sehr sehr lecker aus, mir ist sowas immer viel zu viel Arbeit irgendwie. *grins*
    Toll... GLG, MamaMai

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    1. Vom Aufwand her ging es für den Braten, die anderen Sachen noch dazu kam mir dann viel vor, deswegen habe ich auch eine Fertigsoße genommen. Aber jeden Tag betreibe ich nicht so viel Aufwand, im Grunde bin ich ein bequemer Mensch und liebe flotte Sachen in der Küche.
      Das lohnt sich aber mit dem Braten, auch, weil am anderen Tag noch genug da ist. Die Hälfte des Bratens ist noch über. Heute gibt es Resteessen für mich, das muss ich nur warm machen.
      Dem Mann habe ich ein wunderschönes Sandwich daraus gebastelt, das ist nun seine Wandertagverpflegung. Zeige ich gleich im nächsten Post.

      Ja, verrückt mit den seltsamen Veganpredigern. Die müssten sich ein Schild umhängen: "Ich bin kein Klugscheißer. Ich weiß wirklich alles besser!"
      Am Besten ist es, auf solche armen Typen nicht einzugehen, nicht zu antworten. Negieren. Oder die Kresse zeigen. *gg*
      Bleiben wir fröhlich und gehen unseren eigenen Weg, der für uns stimmt.
      Liebe Grüße
      Susi

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  3. Boah, lecker! Mach ich morgen nach, habe alles daheim!!! Bei welcher Temperator hast du ihn denn gebacken? Das habe ich jetzt irgendwie nicht raushören können... Liebe Grüßle, Petra

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    1. das ist das Schöne an den Rezepten von Koch's vegan, er hat meist Zutaten, die (der eingeschwungene) Veganer i. d. R. daheim hat.
      Er und ich haben den Braten bei 180°C Grad in den Ofen gepackt. Für eine Stunde + 10 Minuten, dann ohne Deckel.
      Übrigens habe ich noch kein Lupinenmehl, ich konnte keines finden. Habe 1:1 Sojamehl genommen.
      Liebe Grüße Susi

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