Dienstag, 5. Januar 2016

05.01.16 Griechischer Vorspeisenteller, es lebe der Knoblauch

Ursprünglich hatte ich für heute mit Quinoa gefüllte Paprika vorgesehen, aber dann fiel mir der leckere griechische Knoblauch-Kartoffel-Dip von meinem Weihnachtsurlaub wieder ein, namens Skordalia.
Dann dachte ich, Mensch, ich mache den jetzt einfach. Aber nur ein Dip ist ein bisschen wenig. Also noch einen. Und vielleicht noch einen weiteren. Und Tzatziki. Und Brot dazu. Und die Paprika könnte ich noch irgendwie unterbringen, nur auf griechische Art.

So habe ich mich durch Rezepte gelesen, überlegt, meinen Vorratsschrank geistig gescannt; Rezepte veganisiert, gerührt, püriert, gekocht und gebacken.
Als der Mann nach Stunden vom Enkelhüten heimkehrte, legte ich gerade das letzte Stück gespültes Geschirr vom Kochen zurück in den Schrank. Und dann sah das fertige Werk so aus, der Mann konnte sich gleich an den Tisch setzen. (Was er genießt. Das würde ich auch, aber einer muss kochen. Deswegen fahre ich gern in Urlaub, da kocht jemand anders. Wenn ich später mal groß bin, werde ich rund um die Uhr Urlaub machen. Sucht mich am Strand oder in den Bergen.)

Meine griechische Vorspeisenplatte


Der Teller besteht aus folgenden Komponenten:

Skordalia, Kartoffel-Knoblauchdip, gelb, auf obigem Bild auf 8:00 Uhr. Auf 11:00 Uhr die Paprika, gefüllt mit einer Naturreis-Käsemischung.
Auf 2:00 Uhr im Töpfchen liegt Tzatziki.
Bei dem Dip in der Mitte - mit der Olive - handelt es sich um Pásta eliás, die Olivenpaste.
Direkt darunter, auf 5:00 Uhr, liegt der Kaperndip, mit Petersilie.

Skordalia 


Rezept
3 mittlere Kartoffeln
5 EL Olivenöl
30 g gehäutete Mandeln
2 EL Zitronensaft
4 Knoblauchzehen
ggf. eine Messerspitze Salz


Die Kartoffeln mit den Mandeln (ohne Haut) und drei Knoblauchzehen ca. 15-20 Minuten kochen.
Kochwasser abschütten.  Zitronensaft, Olivenöl, Salz und die letzte Knoblauchzehe -gepresst- hinzufügen, kurz mixen mit Zauberstab.
Der Dip kann sowohl warm als auch kalt (wie bei uns) gegessen werden.
 
Tzatziki siehe hier

Kaperndip das Rezept dazu fand ich auf dem Blog Foodina

Ich hatte leider nicht ganz so viele Kapern wie bei Foodina angegeben. Und natürlich habe ich meine eigene, vegane, Mayonnaise verwandt.



Die dunkle Olivenpaste, pásta eliás, ist auf Chefkoch beschrieben.

Auf unten angeführtem Bild erkennt man sie gut. Unten auf 7.00 Uhr.


Die gefüllte Paprika 

Rezept (für 2)
50 g Naturreis
2 Paprika
2 Oliven
50 g Wilmersburger Pizzaschmelz
Kräuter: Salbei, Oregano, Thymian, Majoran
1 gehäufter TL Bierhefeflocken
50 ml Hafercuisine
1 Msp Salz
75 ml Gemüsebrühe

Naturreis nach Anleitung kochen.

Die Paprika waschen, den Deckel und den Strunk mit den Kernen entfernen. Die Paprika in eine mit Olivenöl bestrichene Auflaufform stellen. Den Backofen (Umluft) auf 200°C vorheizen.

Oliven kleinschneiden. Mit dem Wilmersburger, den Kräutern, der Hafercuisine, den Bierhefeflocken und dem Salz verrühren. Den gekochten Reis hinzufügen, wieder gut umrühren. Die Masse in die Paprikaschoten füllen und mit der Gemüsebrühe übergießen. Sollte ungefähr aussehen wie auf u. a. Foto.
Bei 200° C in den Ofen stellen, mittlere Abteilung. 30 Minuten garen.



Kann ebenfalls warm oder kalt gegessen werden (hier lauwarm).



Kommentare:

  1. Boah lecker sieht das aus, und nach viel Arbeit.

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    1. Danke schön Gundula, drei Stunden war ich in der Küche, mit Aufräumen und Spülen allerdings. Dann war angerichtet und die Küche wieder sauber.
      Es ist so viel geworden, ingesamt. Wir werden heute noch versorgt sein und vermutlich ist dann immer noch ein Rest über.
      Es hat sich gelohnt, sich mit den griechischen Vorspeisen zu beschäftigen, alles super lecker. Ich hatte die griechische Küche abgesehen von Tzatziki nie so im Blick, aber ich glaube, da wartet noch so manche Perle darauf, erschlossen zu werden.

      Liebe Grüße
      Susi

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  2. Das sieht alles sehr lecker aus - eine tolle Kombination von allem etwas... Super gemacht!
    Liebe Grüße Vegana

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    1. Danke schön liebe Vegana!
      Liebe Grüße
      Susi

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  3. Mensch, Susi!!!!! Jetzt musste ich wegen Dir doch noch in meinem fortgeschrittenen Alter die Uhr lernen.....

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    1. Ja, ich mute meinen LeserInnen Einiges zu. :-)
      Ich wusste mir nicht anders zu helfen. Übrigens, nachdem ich das gemacht habe, kann ich die Uhr selbst viel besser lesen.
      Liebe Grüße
      Susi

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