Montag, 18. April 2016

18.04.16 Veganes Menü bei Taufe

Bevor ich Euch Sylt präsentiere, zeige ich Euch, was es gestern für uns bei der Taufe von Manns drittem Enkel für uns gab. Die Eltern des niedlichen Täuflings hatten für uns beide ein veganes Menü bestellt. Die Hauptkomponenten entsprachen dem Menü der anderen, nur unseres wurde wunderbar veganisiert.
Wir beide hatten sogar eine eigene Menükarte! Wir waren entzückt, kann man sich denken!

Gefeiert wurde im Restaurant 'Anna Hunte' in Oldenburg. 




Wir bekamen sogar zum Brot anstatt des Dips ein eigenes kleines Schüsselchen mit Oliven und getrockneten Tomaten:


Die weiße Tomatenessenz:




Der Hauptgang:


Denkt jetzt nicht, dass ist aber sparsam auf dem Teller - ist es nicht; wir hatten noch Schüsseln und Platten auf dem Tisch mit jeder Menge Spargel und Kartoffeln zum Nachlegen.
Mir war es ganz recht; sieht wesentlich hübscher aus, wenn die Teller nicht vollgeknallt sind. So kann sich jeder nach seinem Gusto nachlegen. Viel besser. 

Ich habe meine Kartoffeln geöffnet: gelbe, violette und rote Kartoffeln! Ich hätte es 'Trilogie von neuen Kartoffeln' genannt.


Das Dessert:



Das war ein köstliches, edles, frühlingshaftes Taufmenü; wir waren angetan! Hingerissen, weggeschleppt.

Auch am Vorabend wurden wir schon liebevoll mit Veganem beköstigt und gehegt, es gab eine Gemüsesuppe aus dem Thermomix und als Nachspeise ein köstliches Sorbet aus roten Früchten. Auch Thermomix, übrigens. (By the way; ich sehe schon, über kurz oder lang komme ich wohl um einen TM nicht herum.) Von dem Eis haben wir leider kein Bild, weil es uns zu spät einfiel, davon ein Bild zu machen. Wir hatten uns unterhalten und ruckzuck waren die Gläschen halbleer und verschmiert; dann mache ich keine Bilder mehr. Denkt Euch einfach, dass es rot war, sehr lecker und kalt. Das trifft es.

Die Suppe:


Manns Tochter buk uns sogar einen höchst leckeren veganen Schokokuchen. Wer mir Kuchen backt, den schließe ich immer in mein Abendgebet ein:


Auch bei unseren Freunden, bei denen wir auf der Hinfahrt in den Norden und auf der Rückreise von Sylt, vor der Taufe, genächtigt haben, haben uns wie immer bestens vegan versorgt.


Der Freund hat uns eine Linsenpaste gemacht aus Linsen, Möhren und Zwiebeln. Da das eine große Menge war, konnten wir noch was eingetuppert mit nach Sylt nehmen; das floß die ersten drei Tage in unser Abendbrot ein.  Es war wirklich viel und machte gut satt. Hülsenfrüchte; was soll ich sagen. Ihr kennt das.


Bei unseren Freunden konnten wir endlich wieder unserer Tierliebe nachgeben und die Hunde streicheln. Pferd ist da, drei Hängebauchschweine, eine Katze und hunderte Vögel (frei, draußen natürlich). Das war so herrlich; endlich wieder Hände und Nase in einen Hund vergraben. Unsere Dina fehlt uns so sehr. Es ist drei Monate her, dass sie nicht mehr ist, aber es tut immer noch jeden Tag weh.

Einer der beiden Hunde ist ganz vernarrt in die Katze; beruht auf Gegenseitigkeit. Er wird immer ganz unruhig, wenn die Freigängerkatze vor der Terrassentür sitzt; er will, dass man sie reinlässt. Dann schleichen beide umeinandern und kuscheln und lecken sich. Und sowas. Was man halt so macht. Unter Tieren.


Wir hatten auch noch eine Kürbissuppe bekommen, davon gibt es leider auch kein Bild.

Das waren tolle Tage mit den Freunden und der Familie bei der Taufe; wir sind sehr dankbar.



Kommentare:

  1. Solche Erlebnisse sind toll. Ich erlebe das nur absolut selten. Die meisten Leute probieren aber wenigstens was ich mitbringe wenn es sonst nichts veganes gibt und sind positiv überrascht. Das freut mich auch, so genügsam wird man als Veganer :)

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    1. Ich glaube fest, dass das mehr wird, dass wir mehr Veganes finden im Laufe der Zeit und dass immer mehr Omnis ihre Vorbehalte ablegen werden.
      Wir sind auch immer froh, wenn jemand unsere Sachen probiert und für gut befindet.

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