Samstag, 11. November 2017

11.11.2017 Zwei herrliche Wochen in der Karibik; Punta Cana

Auch der allerschönste Urlaub muss enden! Ich habe viele schöne Bilder im Gepäck. Denn ich war im Paradies.

Bild: Isla Saona:



Zwei Wochen habe ich in Punta Cana, in der Dominikanischen Republik verbracht. Wir, mein Bruder und ich, haben sechs Ausflüge gebucht. Mein Bruder hat mich im Sommer beharrlich überredet, dass ich ihn unbedingt begleiten müsste. Nach ein paar Tagen gab ich auf und nach. Das war gut, denn so habe ich einen der tollsten Urlaube meines Lebens verlebt. Ich kann nur sagen: wow!

Die Verpflegung im Hotel Iberostar Punta Cana war All Inclusive.
Ich habe viel vegan gegessen, aber es gab auch Ausreißer. Mangels Alternativen und manchmal auch, weil ich nicht widerstehen konnte. Da mal eine Pizzaecke (mit Käse), hier ein Eis. Sowas meine ich. 
Das Hotel hatte am Frühstücksbuffet eine große Kanne Sojamilch, das war schon mal gut. Aber sonst ist vegan in der Dom Rep ein absolutes Fremdwort. Der (sehr armen) Bevölkerung kann man das auch nicht vermitteln, die sind froh, wenn sie ihre Kinder durchbringen.
Also habe ich mich irgendwie durchgeschlagen; mal eher schlecht, mal recht, mal richtig gut. Ich habe mein Bestes gegeben; mehr ging nicht.

Geflogen sind wir mit Lufthansa von Düsseldorf nach München, von dort mit Condor nach Punta Cana. Bei Condor hatte ich vor meinem Urlaub für Hin- und Rückflug ein Premiummenü bestellt, denn sonst bekommt man nichts Veganes. Das hat insgesamt um die 36 Euro extra gekostet. Das Standardessen für die anderen Fluggäste ist umsonst. Stramm.

Die Umweltschäden (genauer der CO2-Ausstoß) durch diese Flüge sind auch stramm, von daher habe ich meine Flüge bei Atmosfair kompensiert (93 Euro).

Jetzt geht es aber los mit den Bildchen!

Hinflug mit Condor:


Abendbrot. Hier war auch ein Päckchen Alpro Vanille dabei.


Die haben mir einen kleinen Flieger beigelegt; einen Salz- und Pfefferstreuer. Wie niedlich!



Unser Zimmer. Die Betten hatten die Maße 1,40 x 2,00 Meter. Der Balkon hatte Sicht auf Strand und Pool und befand sich ganz am Ende des Hotelgebäudes.


Die Aussicht vom Balkon. Muss ich erwähnen, dass ich hochzufrieden war? Bestes Zimmer im ganzen Hotel. Mindestens. Es war auch total ruhig. Um 19:00 Uhr war Ende mit dem Pool; und dann wurde es schon dunkel. Und ruhig. Selbst Zimmernachbarn haben wir nie gehört.






Wenn kein Ausflugtag war, verbrachten wir unsere Tage am Strand. Wenige Meter von unserem Zimmer. Ich liebte diese Aussicht. Wir brachten uns meist direkt hinter den Hotelbooten in Stellung; da ist immer was los. Kino! Die nicht motorisierten Boote wie Kanu, Katamaran, Windsurfer konnten jeden Tag für eine Stunde kostenlos ausgeliehen werden.



Der erste Ausflug zur Insel Catalina mit Schnorchelstop und Grillbuffet am Strand von Catalina.
Bei diesem Ausflug wurden wir vor dem Einsteigen ins Boot gefragt, ob wir Lobster (Languste) wollen oder nicht. Ich lehnte ab und bekam ein orangenes Bändchen, mein Bruder sagte ja und bekam ein blaues.


Typisches Buffet; so ungefähr war es bei jedem Ausflug für mich. Salat, Früchte, Brot, Fritten oder Reis, Kartoffeln, Nudeln mit Tomatensoße. Manchmal waren gemischte Salate dabei, die ich essen konnte. Ich bin einmal reingefallen, da war doch etwas Fisch versteckt. Das sah ich und eine andere Frau, die auch keinen essen wollte, nicht.





Wieder im Hotel, Abendessen.


Grüner Spargel! Manchmal war das Gemüse gegart aber kalt, manchmal warm. Häufig war an dem warmen Gemüse geriebener Käse; dann blieb mir nur kaltes Gemüse bzw. Salat.


Die Dominikaner lieben Reis mit dunklen Bohnen; in allen Ausprägungen. Das gab es fast immer und überall; gut für mich!


Hausstrand:


Nee wat fies! Hier lache ich noch im Kreis:


Hier saufe ich ab. Und dann noch in Salzwasser. Fürchterlich. So sind Geschwister! Ich werde mich zu rächen wissen. Vielleicht kommen wir hier noch mal hin?



Der nächste Ausflug. Mit einem Belgier als Reiseleiter, der schon ewig auf der Insel lebt und uns sehr viel über die Bevölkerung sagen konnte. Der brachte uns an Orte, die dem 'normalen' Touristen sonst verborgen bleiben. Das war nicht immer schön, aber lehrreich, informativ.




Das Künstlerdorf Altos de Chavon. Es sieht alt aus, ist aber erst 40 Jahre alt und wurde bewusst so gebaut, also auf alt gemacht. Heißt, es ist wunderschön, hat aber - für mich - keine Seele. Trotzdem nett anzugucken. Ich nannte es heimlich dominikanisches Phantasialand.




Das ist der Fluss Rio de Chavon; auf dem sind wir später auch mit dem Floß gefahren. Der Fluss war Drehort für Filme wie Anakonda, Apokalypse Now und Rambo.



Fahrt auf dem Fluss Rio de Chavon. Mit Musik (die Dominikaner können nicht ohne; und vor allem drehen sie ordentlich auf. Aber mal so richtig!).




Dieses Musikstück hier habe ich öfters gehört. Ein richtiger Ohrwurm.



Man sagt, die Dominikaner wollen die Musik nicht hören sondern fühlen. 
 




Ein neuer Strandtag im Paradies. Unten angeführte Produkte kann ich bis auf das S-quito-Spray vom DM alle empfehlen. Das Anti-Mückenspray hat die dominikanischen Mücken nicht tangiert. Da war das (vegane) Spray 'No bite forte' von meinem Bruder viel effektiver. Das riecht auch erheblich angenehmer. Für deutsche Mücken war es damals super, das hatte ich oft getestet.


Wir hatten immer so um die 28 - 30 Grad. In vierzehn Tagen hatten wir zwei Regentage, an denen es mehrmals täglich auch für längere Zeit regnete. An einem Tag hatten wir nur zweimal ganz kurz Regen. Auch wenn es regnet, es bleibt warm. Manche tanzen im Regen, manche baden im Meer, manche verstecken sich unter den Palmenhütchen und warten darauf, ihre Badetücher wieder auszulegen.








Es war wieder ein Ausflug angesagt! Es ging zur Halbinsel Samana, durch den Dschungel, zu Wasserfällen (nicht zum El Limon, dem höchsten Wasserfall. Der ist der bekannteste. Da kommt man aber nur mit Pferden hin; also reitend. Wir waren die andere Gruppe mit anderen Armbändchen. Reiten wollte ich nicht. Dafür hatten wir drei Wasserfälle, wenn auch kleinere. Und eine Hängebrücke.) Danach ging es mit dem Boot zur Bacardi-Insel, hier wurde der Bacardi-Spot gedreht.

Bayahibe; hier ging es zum Hafen.








Das weiche Innenleben einer frischen Kokosnuss. Mit den dunkelbraunen Kokosnüssen, die bei uns erhältlich sind, hat der Dominikaner nichts am Hut. Er mag die Frucht, wenn sie innen komplett flüssig bis auf einen dünnen Rand ist. Und der weiße Rand ist weich wie Eiweiß. Schmeckt auch ähnlich, finde ich. Mein Fall ist es nicht, aber den Kokossaft mag ich schon.


Ein Hoteldorf im Dschungel. Mit fließend Wasser, wie man sieht.


Die Hängebrücke; wir musste zweimal rüber. Immer nur höchstens vier Personen auf einmal; die Brücke schwankte stark.


Der Reiseleiter bastelt uns ein Dessert aus Kokosnussbutter, Bananenscheiben, Vanillesirup, Kakao und was weiß ich nicht noch alles. War sehr lecker und vermutlich hochkalorisch.



 Halbinsel Samana


Postkartenidylle. Der karibische Traum.



Wellen höher als mannshoch.




Die Süßwasserdusche für danach.


Die Hunde müssen sich alle selbst durchschlagen. Regelmäßig gefüttert werden sie nicht. Es sei denn, von Touristen oder wenn irgendwo mal was abfällt. Reiche Dominikaner erkennt man u. a. daran, dass sie einen (gepflegten und genährten) Hund bei sich führen. Ich habe nie einen gesehen.


Das Übliche beim Buffet der Ausflüge für mich: Reis mit Bohnen, Nudeln, etwas Gemüse, Brot.


Die Bacardiinsel. Richtig heißt sie Cayo Levantado.

Das ist der alte Fernsehspot der Firma aus den Neunzigern:




Rum habe ich dort übrigens nicht getrunken, auch wenn es stilecht gewesen wäre. Und vegan. Dabei bekommt man den ständig und schmecken tut er auch, besonders in Cola. Aber ich habe an vielen Tagen mit Übelkeit zu tun gehabt, mal mehr, mal weniger. Ich weiß nicht, woran das lag. Die Wärme, das ständige Schaukeln im Meer, in Bussen, Booten? Keine Ahnung. Also blieb es bei einer Caipi hin und wieder.






Das war der erste Teil meiner Urlaubsberichterstattung. 



 



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